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Nordeuropa 2009: Dombås - Dombås (24.3. und 25.3.)

Von

Dienstag, 24.3.2009
Text: David Gubler
Unser heutiges Morgen-Ziel war den Güterzug, der kurz vor neun im Dombås hätte sein müssen, am Anfang des Fjells zu erlegen. Daher hatten wir vor, um 7:30 aufzustehen, rasch zu frühstücken und dann gleich zum Fjell hoch zu fahren.
Nun gut, um 7:30 standen wir auf, und Nil schaute gleich zum Bahnhof rüber. Dort stand, zu unserer Überraschung (er war im grafischen Fahrplan entweder nicht eingezeichnet oder viel zu spät), ein Autozug von Cargolink, den wir uns schon auf dem Saltfjell erhofft hatten – den wollten wir daher keinesfalls verpassen! Schnell verschoben wir das Morgenessen auf später, zogen uns rasch an und fuhren gleich hoch zum Fjell. Dort angekommen gabs die üblichen zwei Probleme: Keine Parkmöglichkeit in der Nähe einer Fotostelle und Wolken, die sich wie üblich dort rum drückten, wo wir fotografieren wollten. So stieg ich dann bei der ersten vernünftigen Möglichkeit aus und Nil schaute noch weiter hinten obs was gäbe.
Nun war Warten angesagt. Minuten, Viertelstunden vergingen, und kein Zug in Sicht; die Wolke war auch nach wie vor im Weg. Bald kam Nil zurück, er hatte nichts gescheites finden können. Wir rätselten, ob der Zug vielleicht nach Åndalsnes hinunter gefahren war, und machten uns auf den Rückweg zu unserem Morgenessen. Um herauszufinden was los war gingen wir aber noch beim Bahnhof von Dombås vorbei, und wunderten uns wieder, denn der Zug stand nach wie vor da; und erst noch auf einem Gleis, von welchem aus man nicht nach Åndalsnes kommt.
Kurze Zeit später erschien der Lokführer und fuhr auch gleich ab, so dass wir wussten, dass der Zug jetzt kommen musste. Da wir diesen Morgen schon genug Leerlauf produziert hatten, störte uns das Risiko, noch mehr Leerlauf zu produzieren, nicht so sehr, und wir fuhren wieder hoch aufs Fjell. Die Wolke an unserer gewünschten Fotostelle war nach wie vor da, dort zu warten daher aussichtslos. So fuhren wir weiter bis an einen zugefrorenen See, über den man die Bahnlinie auf der anderen Seite sah. Der Himmel war hier wolkenlos, daher angehalten und für den Zug aufgestellt. Gerade in diesem Moment, und das ist nicht übertrieben, begannen sich genau vor der Sonne erst Schleier, danach Wolken zu bilden, so dass wir uns sicher waren, dass uns „dort oben“ jemand ärgern will :)
Wir gingen davon aus, dass wir dem Zug 5-10 Minuten abgenommen hatten, daher sollte er bald kommen... sollte. Nach über 20 Minuten ohne Zug begannen wir zu rätseln, obs vielleicht irgend ein Problem gäbe oder der Zug in einer Kreuzungsstelle wartet... Geduldig warteten wir weiter, und nach einer knappen halben Stunde kam er doch noch, sogar in der Sonne.
Di 6 (MAK DE 2700) der CL zwischen Hjerkinn und Fokstua

Nun hatten wir gerade so Zeit, um im Hotel kurz was zu essen, die ganze im Stress im Zimmer liegen gelassene Ausrüstung einzusammeln, den eigentlich geplanten Güterzug in Richtung Oslo bei Dovre zu fotografieren und danach auf dem Fjell den nachfolgenden El 18-Zug abzulichten. Soweit zum Plan.
Bis nach Dovre verlief auch alles planmässig, dort angekommen stellten wir aber fest, dass der Streckenblock in die falsche Richtung gestellt war, was nichts anderes bedeuten konnte, als dass der Zug entweder schon länger durch war oder noch länger nicht kommen würde. Wie war das mit Leerlauf und so...?
Da inzwischen das Bitte-tanken-Lämpchen mit dem Scheibenwischerwasser-ist-leer-Lämpchen um die Wette strahlte und wir den El 18-Zug auf dem Fjell nicht verpassen wollten, fuhren wir gleich zurück um in Dombås zu tanken und danach hoch zum Fjell zu fahren. Dort konnten wir das Audi-Auti in einer nicht benutzten Einfahrt parkieren. Der El 18-Zug kam auch pünktlich, diesmal in der Sonne, im Gegensatz zu gestern.
El 18 der NSB zwischen Dombås und Fokstua

Nun wussten wir nicht so recht wohin und stapften deshalb mal zur Strecke, um zu schauen ob es in einer Kurve was geben könnte; die Kurve schien uns auch recht fotogen, und so blieben wir mal vorerst dort.
Um 12:20 wäre der BM 73 nach Trondheim an der Reihe gewesen, doch auf der Strecke tat sich nichts. Auch der Güterzug, der 10 Minuten nach dem BM 73 in der Gegenrichtung hätte kommen müssen, war weit und breit nirgends zu sehen; erst anderthalb langweilige Stunden später kam dieser vorbei, gezogen von einer El 16, aber dafür wunderschön in der Sonne.
El 16 der CN zwischen Dombås und Fokstua

Eine weitere ereignislose Stunde verging, der Sonnenstand war für Züge aus Dombås nicht mehr zu gebrauchen, da tauchte der BM 73 plötzlich auf, mit ganzen zweieinhalb Stunden Verspätung! Allerdings fuhr er kurios langsam, was uns dann vermuten liess, dass wohl eine der Antriebseinheiten defekt war und er daher in den 18 Promille Steigung (weiter hinten wars wohl noch steiler) an unserer Fotostelle nicht so schnell fahren könnte.
Bm 73 der NSB zwischen Dombås und Fokstua

Kurz darauf, die Züge hatten wohl in der nächsten Kreuzungsstelle Fokstua gekreuzt, erschien zu unserer grossen Freude ein Zug der Tågåkeriet i Bergslagen, wieder mit Rc2 voraus und Nohab dahinter, wohl die Gegenleistung des Zuges, den wir zwei Tage vorher gesehen hatten.
Rc 2 der TÅGAB zwischen Dombås und Fokstua

Nun wurde uns die Fotostelle etwas zu langweilig und wir liefen der Strecke entlang nach oben. Dort war allerdings die Sonne parallel zur Strecke, was uns aber nicht störte, da als nächstes sowieso ein Güterzug von hinten kam, was, wie zu erwarten, kein brauchbares Bild ergab (probieren kann mans ja trotzdem).
Der nächste Containerzug, gezogen von einer El 14, kam bald und ergab trotz wenig Seitenlicht ein nettes Telebild.
El 14 der CN zwischen Dombås und Fokstua

Danach war der BM 73 an der Reihe, allerdings hatten wir den gestern schon an fast gleicher Stelle fotografiert.
Bm 73 der NSB zwischen Dombås und Fokstua

Nun vermissten wir noch einen Güterzug, der laut grafischem Fahrplan in Richtung Dombås hätte fahren müssen; allerdings war der schon soviel zu spät, dass wir wenig Hoffnung hegten, dass der noch auftauchen würde. Viel mehr interessierte uns, was an Stelle des defekten BM73 käme, denn der Zug 18:00 in Dombås wäre laut Fahrplan jenes Fahrzeug, das zuvor mit zweienhalb Stunden Verspätung „defekt“ die Steigung hoch kroch (Aufenthalt in Trondheim nur ca. 20 Minuten).
Zunächst warteten wir aber darauf, dass noch ein Güterzug von Dombås her auftaucht, genau jener, der uns gestern so überrascht hatte. Dieser liess sich viel Zeit, kam aber keine 10 Minuten vor der Planzeit des „defekten“ Bm 73 doch noch, interessanterweise auch sehr langsam, was uns jedoch plausibel schien, da er in der nächsten Ausweichstelle Fokstua, die wir von unserer Fotostelle aus sahen, anhalten musste.
El 14 der CN zwischen Dombås und Fokstua

Mit etwa 10 Minuten Verspätung kam dann der erwartete Zug aus Trondheim; es war leider, enttäuschenderweise, genau der vermeintlich defekte Bm 73, den wir zuvor gesehen hatten; der wurde wohl irgendwo vorzeitig gewendet. Dies schürte Nils schon länger gehegten Verdacht, dass das Problem wohl eher streckenseitig zu suchen war.
Nun warteten wir nochmals auf den letzten El 18-Zug, wobei wir uns heute leicht bessere Chancen auf ein gutes Bild erhofften, da die Sonne wieder etwas höher stand. Nur leider führte der verspätete Zug aus Trondheim dazu, dass der El 18-Zug auch etwa eine Viertelstunde zu spät war, da offenbar niemand Lust hatte, die Kreuzung von Dovre nach Dombås zu verlegen. Entsprechend verzogen wir uns in Richtung Auto, als die letzten Sonnenlicht-Reste verschwunden waren.
Nach einem im Supermarkt eingekauften Abendessen und einer kurzen Internet-Session gingen wir kurz vor 20:00 nochmals zum Bahnhof, um den nächsten Bm 73 zu fotografieren, was dann auch klappte.
Bm 73 der NSB in Dombås

Eine kurze Nachfrage beim Bahnhofsvorstand ergab dann auch den Grund für die langsamen Züge: Eine Stellwerkstörung in Dombås führte dazu, dass das Ausfahrtsignal rot blieb und die Züge bergauf den ganzen Block auf Sicht befahren mussten (bergab interessanterweise nicht...).
Das wars dann auch von einem verhältnismässig ereignisreichen Tag.

Mittwoch, 25.3.2009
Text: Nil Bechtiger (www.bahnpics.com)
Und wieder! Juhu! Es weckte mich nicht der Wecker, sondern die Sonne, die durch die Vorhänge lutzte. So konnte der Tag also wieder bei strahlendem Sonnenschein begonnen werden, wie es sich eigentlich gehörte für einen rechten Urlaubstag.
Diesmal kamen wir ohne stressige Zugsverfolgungen in den Tag und starteten gegen halb 9 mit einem ausgiebigen Frühstück – und wieder waren wir die einzigen.
Nach dem frischmachen im Zimmer und dem Schmieden eines Masterplans fuhren wir los, und sahen gerade noch wie am Bahnhof oben der Talent von Andalsnes nach Lillehammer davon fuhr. Den mussten wir morgen unbedingt erlegen, sonst würden wir noch ohne gutes Talentbild nach Hause fahren!
Wir fuhren aufs Fjell, an die Stelle kurz vor Fokstua, an der wir die El18 schon zwei mal geschossen hatten; aber diesmal aber nicht für die schönste Lok der Welt ;) sondern für einen Güterzug, welcher etwa eine Stunde vor dem El18-Zug kommen sollte. Sollte, weil er, obwohl als Tirstager - Lördager markiert, gestern nicht kam. Wir standen also gut früh an der Stelle und wurden prompt von einem Robel Hobel von hinten überrascht, und dieser fuhr so schnell, dass klar war, dass die Signale wieder funktionierten ;)
Der Hobel ging gefühlt in die Kreuzung in Fokstua, zumindest wünschten wir uns das, und so konnte der Güterzug kommen. Dies tat er auch, genau im Plan fuhr er mit einer El14 vor dem Fjell an uns vorbei nach Süden. Prima, der Masterplan funktioniert! ;)
El 16 der CN zwischen Dombås und Fokstua

Weiter fuhren wir auf die andere Seite des Fjells, wo wir den heutigen Tag verbringen wollten. Für die El18, welche um 10:35 in Herkjin sein sollte, suchten wir eine Stelle kurz hinter dem Bahnhof auf, direkt neben der da oben angesiedelten Militärbasis, welche ich vom Sommer 07 her noch kannte. Leider war es schon wieder eine Stelle, an der man den Zug nur Querschiessen konnte... aber seis drum. Der Zug kam schön im Plan und rollte gemütlich an uns vorbei.
El 18 der NSB zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Nun hatten wir etwas Zeitpuffer bis zum nächsten Zug, nochmals einer der kommen sollte, gestern aber nicht kam. Er sollte Mondager bis Fredager fahren, kam am Montag, nicht aber gestern Dienstag... insofern war es wieder eine Lotterie. Ohne weiteres fanden wir weiter südlich, am Fjellausgang, eine Stelle für Züge nach Dombås. Wir parkten und latschten mit den Schneeschuhen an die Stelle. Nur, wie befürchtet kam kein Zug nach Süden, genau wie gestern. Stattdessen war der erste Zug an dieser Stelle der Bm73 von hinten nach Trondheim, welchen wir aber natürlich nachschiessen konnten.
Bm 73 der NSB zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Bei bestem Wetter und einem angenehm leichten Wind warteten wir weiter. Der nächste Güterzug kam wie im Plan vorgesehen, mit einer Altlack-El16 und einem freudig winkenden Lokführer.
El 16 der CN zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Für den nächsten Zug, nach Plan wieder ein Güterzug gen Süden, stellten wir uns etwas um, an eine Stelle, welche wir von der anderen Stelle aus gesehen hatten. Dazu war ein kleiner Schneeschuhmarsch durch eine jungfräuliche Schneedecke erfoderlich. Dies wurde bald anstrengend, da der Schnee wieder mal gerade an der Grenze zwischen „trag mich“ und „trag mich nicht“ war, wobei meist letzteres eintraf und der Vorausgehende bis zu den Knieen einsank.
Schnaufend erreichten wir trotzdem die Stelle und legten uns da wieder in den Schnee. Wieder just in time kam der Zug nach Süden, diesmal mit einer El14 und wieder hatte der Lokführer Freude an uns.
El 14 der CN zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Der Plan sah nun etwas Langeweile vor, zwei Bm73 nach Süden und das sollte es gewesen sein, kein Güterzug mehr in unsere Richtung, nur noch einer gegen Norden.
Wir stellten uns wieder etwa 500m weiter weg an eine neue Stelle und warteten da auf den Bm73, welcher ebenfalls pünktlich um etwa 4 bei uns vorbei rollte.
Bm 73 der NSB zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Für die nächsten anderthalb Stunden, die wir warten mussten, stellten wir uns abermals ein wenig nach hinten, aber nicht ohne einen Güterzug mit einer Neulack-El16 im Streiflicht zu erlegen, den wir erwartet hatten und der wieder im Plan unterwegs war wie alles hier oben.
El 16 der CN zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Kaum auf der andern Seite der Kurve aufgestellt, schon war ein klares Rauschen eines Zuges zu hören, leider von hinten und nicht von vorne. Und so kam es, dass uns ein Di8-Doppel mit einem leeren Holzzug in den Rücken fuhr. Die Vordere trug die neue Farbgebung, die Hintere die alte. Schade, das hätte man mal wissen müssen.
Di 8 der CN zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Wir warteten weiter, als ich auf einmal einen Zug in unsere Richtung erblickte, weit hinten, hmm... etwas kurzes... Erst vermutete ich einen Messtriebwagen, es kam aber ein Talent. Eigentlich nicht verwunderlich, irgendwie müssen die Åndalsneser Talente ja mal getauscht werden. Der Zug kam aber schön im Licht und David meinte schon, dass wir jetzt ja das Talentbild hätten und morgen daher nicht raus müssten ;)
Bm 93 "Talent" der NSB zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Planmässig kam dann noch der Panzzerzug nach Süden, immer noch in strahlendem Sonnenschein, auch wenn es in den letzten Stunden wieder massiv kälter wurde.
Bm 73 der NSB zwischen Hjerkinn und Kongsvoll

Ohne Eile liefen wir zum Wagen zurück, versorgten unseren Krempel und fuhren mal nach Hjerkin zum Bahnhof, um zu schauen, ob man da möglicherweise die El18 schiessen könnte, wenn sie den kurz vor 19 Uhr kommen sollte. Der Bahnhof erwies sich aber für Personenzüge auf Gleis eins als relativ unfotogen, also liessen wir es bleiben und fuhren nach kurzer Besichtigung des schönen Gebäudes zurück nach Dombås. Eigentlich ohne Hintergedanke fuhren wir an Fokstua vorbei und dachten nur, wow, die Sonne steht aber noch hoch - Für die El18, welche in 15 Minuten kommen sollte, musste das doch reichen! Beim Parkplatz stoppten wir und nun musste es schnell gehen, wir wussten ja noch wie mühsam der Schnee in der Gegend war. David startete etwas vor mir und fand sogar unsere eingeschneiten Spuren vom Montag wieder, was das ganze sehr vereinfachte. Ich eilt hinterher, und erreichte schnaufend um :33 die Stelle. :36 sollte der Zug da sein und nach einem kurzen letzten Verschieben standen wir bereit für den Zug. Exakt um :36 nahmen wir eine El18 in der Ferne war, welche sogleich bei uns war. Und das in der letzten Sonne, obwohl diese nur noch etwa zwei Sonnendurchmesser vor dem kompletten Untergang war!
El 18 2250 der NSB zwischen Dombås und Fokstua

Schon interessant wie sich die Tage hier oben entwickelten, am Montag war um diese Zeit die Sonne schon komplett verschwunden, gestern hätte es gerade so reichen können, wenn der Zug dann pünktlich gewesen wäre, und heute kam der Zug in der vollen Sonne. Immerhin konnten wir jetzt behaupten, dass es definitiv der erste Tag im Jahr war, an dem man diesen Zug so erlegen konnte ;=)
Wir fuhren dann zurück nach Dombås, um uns erstmal etwas zu erholen und um zu duschen.
Heute assen wir nochmals unten im Dorf beim Centargrillen, jedoch erst nach einem kleinen Einkauf und nachdem wir am Bahnhof geschaut hatten, was für ein Bm73 um 20 Uhr nach Norden gerollt kam, nicht dass wir noch den roten verpassen würden!
Es war aber ein blauer und alsbald darauf sassen wir beim Essen und liessen es uns gut gehen.
Zurück im Zimmer bauten wir unseren Krempel auf und beschäftigten uns bis um etwa halb 11, dann hiess es nochmals rein in die Winterklamotten, ein Besuch am Bahnhof stand auf dem Programm. Vor allem, weil wir den "Un"-Zug von Oslo fotografieren wollten, welcher hier gegen 23 Uhr ankam und um 5 Uhr wieder verduften sollte. Minus 17 Grad zeigte das Audi-Auti an, als wir am Bahnhof ankamen und uns nach drausen stellen wollten. Das war eine schlechte Idee, denn der Wind ging wieder stärker, uuha, das war bibberkalt! Ein Güterzug rollte von Norden her ein und blieb direkt vor uns stehen, ¾ des Zuges standen dabei noch in der Einfahrt bzw. auf dem Streckengleis nach Trondheim. Der Lokführer stieg aber ab, was für uns hiess raus gehen, der würde sicher länger stehen bleiben.
Wir machten dann unser Foto...
El 16 der CN in Dombås

...und kurz darauf kam auch der Un-Zug auf Gleis 2 eingefahren. Der Lokführer war aber aufmerksam und kaum stand der Zug, war nebst dem Scheinwerfer auch das Zugschlussignal drin, relativ unfotogen. Auf der andern Seite des Zuges war daür dann das Spitzensignal an, aber auch wieder mit den Scheinwerfern, welche einfach zu Hell waren für ein gescheites Foto.
Bm 70 der NSB in Dombås

Der Zug wurde dann nach etwa 10min (und wir standen immer draussen, und ich sogar noch ohne Jacke... *bibber*) noch ganz nach hinten gestellt, wo wir noch ein letztes Foto machten.
Bm 70 der NSB in Dombås

Dann, es war schon halb zwölf, ging es zurück zum Hotel, wo ich bald unter der warmen Decke lag und richtig froh war, nicht mehr draussen stehen zu müssen.
Morgen wollten wir raus für den Talent von Åndalsnes, sogar David konnte sich mittlerweile dafür begeistern, wobei... mal sehen ;)