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Auf der Suche nach dem goldenen Schuss

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Am Samstag den 3.10 war ein Sonderzug auf der SOB angekündigt, ein RBe mit zwei PCE-Wagen um es genau zu nehmen. Obwohl der Zug jenseits von stilecht war, entschloss ich mich, ein Bild von ihm zu machen. Ich traf mich darum am Morgen mit David und gemeinsam gings hoch in die Altmatt, wo der Zug optimal im Licht kam.
RBe 540 der SBB zwischen Biberbrugg und Altmatt


Weiter ging es runter zum Bahnübergang Höhli, dort sollte wenig später der Voralpen-Express mit der 11161 kommen.
Re 4/4 II der SBB zwischen Biberbrugg und Altmatt


Nach diesem Bild stellte sich die Frage, was wir denn nun machen sollten. Wir einigten uns auf die grosse Rote, sprich auf die Rorschach-Heiden-Bergbahn RHB. Auf der RHB ist der neue Triebwagen in Revision und so kann man dort den alten BDeh 2/4 bei der Arbeit betrachten. Mit dem VAE gings also nach St. Gallen und mit dem REX weiter nach Rorschach. Da wir am Hauptbahnhof keinen sehr schlanken Anschluss hatten, entschlossen wir uns, mit der RHB zuerst in den Hafen zu fahren. Wir taten dies im Triebwagen und wechselten dann in den vordersten Wagen, wo wir gespannt warteten, wie der Zug denn nun von dort vorne ferngesteuert wird. Die Antwort war: "Gar nicht!" Ein weiterer Bahnangestellter stand lediglich mit einem Funkgerät zuvorderst und gab dem Lf Anweisungen. Es war also so etwas wir eine Rangierfahrt. Wir fuhren mit dem Zug bis Wartensee, denn unmittelbar unter der Station hatten wir eine Stelle gesehen. Da das Licht an der Stelle noch nicht optimal war, wollten wir noch schnell oberhalb der Station schauen, als wir alsbald das Wiehnacht-Tobel erreichten, wussten wir, dass es wohl nichts mehr gibt, also wieder runter. An der gefundenen Stelle kam der Zug dann recht nett, mit Bodensee und Stadler Altenrhein im Hintergrund. Schade war nur, dass es etwas sehr diesig war.
Baureihe BDeh 2/4 der RHB zwischen Sandbüchel und Wartensee


Nachdem der Zug durch war, liefen wir runter zum Sandbüchel und fuhren von dort hoch zum Wiehnacht-Tobel. Ab dem Tobel gingen wir erneut zu Fuss weiter, diesmal in Richtung Heiden. Bis der Zug wieder runter kam fanden wir jedoch keine Stelle, erst kurz vor Heiden fanden wir wieder etwas. Wir machten den Zug dort beim Rauffahren und liefen dann zum Bahnhof, wo wir mit dem nächsten Zug wieder runter fuhren.
Baureihe BDeh 2/4 der RHB bei Heiden (unterhalb)


In Rorschach gab es schliesslich noch etwas Zeit, ehe unser REX nach St. Gallen fuhr. Wir nutzten die Zeit für zwei weiter Bilder von der RHB.
Baureihe BDeh 2/4 der RHB in Rorschach


Baureihe BDeh 2/4 der RHB in Rorschach



Am Sonntag wollten wir uns noch einmal für die 11161 aufstellen, mussten dann jedoch feststellen, dass man die Lok in der Nacht aus dem Voralpen-Express genommen hatte. Ein weiterer Plan war mal noch der DVZO, denn da lief noch die SMB Ec 4/5 11. Die Lok sollte aber nirgends richtig im Licht kommen. So wurde ich mir mit David nicht einig, was wir noch tun wollten. Eines war jedoch klar, es war viel zu schön um zu Hause zu bleiben. Dieser Meinung war auch der Nil, so entschieden wir uns, die Stelle in Degersheim zu probieren. Mit dem VAE gings also ins Toggenburg. In Degersheim angekommen liefen wir in Richtung Schachen und erreichten kurz vor der S4 die Brücke.
RBDe 566 "KTU-NPZ" der SOB zwischen Degersheim und Schachen


Da wir wenig Zeit hatten, war die Positionierung an der Brücke beim ersten Bild noch nicht ideal, so suchten wir einen noch besseren Standort, von dem aus wir nochmals einen RABDe 566 (ex BT) und einen Flirt erlegten.
RBDe 566 "KTU-NPZ" der SOB zwischen Degersheim und Schachen


RABe 526 "FLIRT" der SOB zwischen Degersheim und Schachen


Nun kam uns wieder die Frage des Wochenendes hoch: "Was jetzt?" Wir entschieden uns diesmal nicht für die grosse Rote, sondern für die andere Rote, sprich die AB. Leider klappte der Anschluss in Herisau nicht (man kommt .24 an und .24 fährt die AB nach Wasserauen). Also entschieden wir uns raus zu laufen. So wie es aussah sollte nämlich der Lok-Pendel als nächstes kommen. Leider fanden wir keine Stelle für diesen Zug, da wir auch den nächsten Bahnhof nicht vor ihm erreichten, mussten wir ihn dann ziehen lassen. So ärgerten wir uns kurz und entschieden uns dann denn nächsten Zug nach Appenzell zu nehmen, welchen wir diesmal erreichten. Dummerweise war es der Pendel mit den beiden Altbau-Triebwagen. Somit kamen die beiden speziellen Pendel, als wir nicht an der Strecke standen. Auf der Fahrt hielten wir Ausschau nach Stellen, fanden aber bis Urnäsch nichts in Laufdistanz von einem Bahnhof. Ab Urnäsch drehte der Zug dann völlig aus dem Licht, so dass wir in Gotenbad etwas frustriert ausstiegen um wenigstens noch zwei Steuerwagen-Bilder zu machen.
ABt der AB zwischen Appenzell und Gontenbad


ABt der AB zwischen Appenzell und Gontenbad


Zum Schluss waren wir uns einig, dass diese Bahn noch viel Potential hat und wir mal einen ganzen Tag ins Appenzeller Land investieren sollten.