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Die Eisenbahn des Dschingis Khan - Tag 1 und 2: Freienbach - Ulan Bator

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Sonntag 1.5.2011 Freienbach – Ulan Bator
(Text: Pascal Zingg)
Der Tag begann super. Morgens um sieben Uhr verpassten wir gleich unsere S40 nach Pfäffikon. So mussten wir von Freienbach SOB nach SBB laufen. Ab dort ging es mit der S8 nach Zürich und mit der S2 weiter zum Flughafen. Am Flughafen trafen wir Nil. Zusammen gings zum Checkin. Die netten Damen von der Swiss gaben sich Mühe unser Gepäck nach UB durchzuchecken. Dies war nicht selbstverständlich, denn wir hatten einen Swiss-Flug nach Milano Malpensa und einen Aeroflot-Flug Malpensa – Moskau – Ulan Bator gebucht. Der Umweg wurde nötig, weil wir beim Direktflug Zürich – Moskau – Ulan Bator nur eine Stunde in Moskau gehabt hätten. Dies sei etwas wenig meinte Vait Scholz, unser Mann in UB. Da wir keine Verzögerungen beim Gepäck in Kauf nehmen wollten, entschieden wir uns nach langem Suchen für die Variante Malpensa. Nachdem die Damen beim Checkin unser Gepäck durchgecheckt hatten, musste ich noch zum Sperrgut. Da ich bei meinem Rucksack noch Isomatte und Schlafsack auf der Seite angehängt hatte, ging er nicht mehr als „normales“ Gepäck durch. Als auch mein Rucksack unterwegs war, konnte es weitergehen zum Zoll. Da ich mein Handy in der Hosentasche vergass, durfte ich mich dort noch kurz filzen lassen. Als auch dies erledigt war, gings per Finger in den Jumbolino nach Mailand.

Der Flug über die Alpen war angenehm kurz. Kaum gestartet, flogen wir schon eine Platzrunde über Novara, dann setzten wir von Süden kommend auf. Im siffigen Flughafen von Malpensa (ich bin versucht zu sagen: typisch Italien) suchten wir uns den Weg zum Checkin. Beim Einchecken mussten wir nochmals unsere Gepäckmarken zeigen. Die Italienerinnen begannen darob zu funken, ob das Gepäck da war. Nach ein paar Minuten wurde dies bestätigt. Es konnte also zum Gate gehen. Auf dem Weg dorthin begegnete uns ein Polizist, der eine AK umgeschnallt hatte. Mit seinem Bart sah er eher aus wie ein Schläfer, denn wie ein Polizist. Am Gate angekommen ging das Warten los. Ohne ersichtlichen Grund verzögerte sich das Boarding um etwa 45 Minuten. Dies fanden wir alles nicht so toll, denn die in Moskau brauchten sie ja offensichtlich Zeit fürs Umladen des Gepäcks. Mit den genannten 45 Minuten ging es dann via Bus ins Flugzeug und wenig später in die Luft. Dass es der Pilot nun eilig hatte, zeigte sich auf dem Rollfeld. Nach der Kurve auf die Startbahn drückte er ohne Stopp den Hebel runter und begann zu rollen. Wies den Anschein machte, war der A320 aber nicht sehr gut motorisiert. So rollten wir ewig lange, bis wir in der Luft waren. Endlich in der Luft versuchte ich eine Runde zu schlafen. Das war aber gar nicht so einfach, denn in der Mitte zwischen Nil und Chris wars sau eng. Ob das nun am A320 lag, sei hier mal dahingestellt.

Nach dem Mittagsschlaf wurde auch schon das Essen serviert. Nach diesem war es Zeit für die Landung. Am Boden angekommen, liess man uns noch einige Minute am Dock warten, ehe die Türen aufgingen und alle in den neuen Flughafen Moskau Sheremtyevo stürmten. Nun ging es zur Schlange für die Transitpassagiere. Eine Dame kontrollierte dort alle Tickets für die Weiterreise. Wieso man dies tut, weiss nur die russische Bürokratie. Nach der Ticketkontrolle gings durch den Zoll, dann zum Stempeln des Tickets und zur Sicherheitskontrolle. Nun waren wir endlich durch alle Schranken und konnten zum Gate gehen. Dort angekommen mussten wir nur kurz warten, ehe es zur Ticketkontrolle vor dem Bus ging. Wie wir feststellten, waren wir nicht die einzigen in der Schlange mit dem roten Pass. Einige kamen auch noch aus Zürich. Wir fragten uns, wessen Gepäck wohl eher ankommen würde. Die Busfahrt stellte ein weiteres Highlight dar. Während die Business-Class-Passagiere mit einem Mercedes Sprinter vor die Treppe gefahren wurden, hielt der Bus mit dem gemeinen Fussvolk ca. 50 Meter von der Treppe entfernt. Nachdem der Busfahrer rund fünf Minuten diskutiert hatte, durften wir dann in Gruppen zu fünf Leuten zur Treppe laufen. Im Flieger sassen wir das erste Mal nicht zusammen. Da alle drei einen Gangplatz hatten und bei Chris und mir der mittlere Platz frei war, entschieden wir uns die Situation zu akzeptieren.

So ging es in die Luft. Als wir oben waren, packte ich Stift und Block aus und begann diese Zeilen zu schreiben. Ja, ihr lest richtig, ich habe diesen Reisebericht „analog“ verfasst. Da wir uns bewusst waren, dass wir uns in der Mongolei auch ausserhalb der Zivilisation aufhalten würden, verzichteten wir bewusst auf Elektronik. Neben dem Verzicht auf meinen Laptop (Nil hatte seinen dabei), hiess dies auch die Fotokamera auf zehn Tage Autarkie umzustellen. Konkret rüstete ich von einem auf sechs Akkus auf. Bei den Chipkarten war es ein Sprung von zehn auf 56GB. Wobei der Sprung nicht so krass geplant war. Ich hatte mir erst acht weitere GB besorgt und mir nochmals 16GB bestellt. Als der Chip am Donnerstag vor der Tour nicht da war, rief ich beim Händler an und fragte, wann der Chip denn kommen würde. „Am 9. Mai“, bekam ich dabei als Antwort. „Super, dann brauch ich das Ding auch nicht mehr“, war meine Reaktion. Ich vereinbarte schliesslich eine Stornierung der Bestellung. Leicht entnervt ging es in eine anderes PC-Geschäft, wo 3 x 8GB im Regal hingen. Ich griff zu und stockte mein Bestand auf 40GB auf. Als ich dann am Samstag die Post bekam, war ein Brief dabei, in welchem die 16GB-Karte war. Damit war ich bei 56GB, was sicher reichen sollte, angelangt. Kommen wir aber zurück zum UB-Flug. Mittlerweile wurde nämlich das Essen serviert. Es gab einen Salat, mit Lachs und einem anderen Rauchfisch. Auch das Hauptgericht hatte einen Fisch drin. Für mich als Fischliebhaber gar nicht mal so schlecht, zumal der Fisch für Flugzeugverhältnisse ganz gut war. Meine Mutter, die keinen Fisch isst, hätte das Menu wohl nicht so cool gefunden. Nach dem Essen gings nochmals weiter mit schreiben. Ich fragte mich, wann ich das letzte Mak si viel von Hand geschrieben hatte. Es muss wohl in der Kanti gewesen sein. Nicht, dass so viel schreiben Müde gemacht hätte, doch erwatete ich uns eine kurze Nacht. Ich legte mich nach dem schreiben also schlafen.

Montag 2.5.2011 Ulan Bator – Ulan Bator
(Text: Pascal Zingg; Fotos: Pascal Zingg, Christof Hofbauer)

Nach etwa drei Stunden Schlaf begann die Sonne in den Flieger zu scheinen. Wenig später begann auch schon der Landeanflug auf UB. Bei diesem flogen wir über eine Strecke der mongolischen Staatsbahn (Mongolyn Tömör Zam MTZ), auf welcher wir sogar einen Zug erkannten. Die Landung selbst war unspektakulär. Der Flughafen liegt etwas ausserhalb von UB. Schaut man in die eine Richtung, sieht man nur Hügel. Schaut man in die andere Richtung, sieht man die Stadt. Nach dem Aussteigen brachten wir die Zollformalitäten speditiv hinter uns. Schon im Flieger hatten wir den kleinen Zettel mit den Einreiseformalitäten ausgefüllt. Als nächstes ging es zur Gepäckausgabe. Schnell erkannte ich dort meinen Rucksack. Neben unserem Gepäck war aber auch das der anderen Schweizer, die direkt aus Zürich kamen, da.

Beim Ausgang warteten bereits viele Leute, schnell erkannte ich jedoch das Logo der Steppenfuchs Reisen. Der nette Herr mit dem Schild war unser Übersetzer. Sein Name war Nomuunjargal „Nomu“ Agwaan. Nomu geleitete uns zu seinem Toyota Familia. In einem ersten Smalltalk meinte Chris, dass es nicht gerade warm sei, worauf Nomu antwortete, es sei ja auch erst Anfang Mai. Als wir mit dem Toyota über die löchrige Flughafenstrasse holperten, fragte Nil, ob dies nun eine gute Strasse sei. Nomu bejate dies und fügte hinzu, dass er ein bis zwei Mal pro Jahr neue Stossdämpfer bräuchte. Immerhin wurde die Strasse in Richtung Innenstadt immer besser. So fuhren wir, über nun gute Strassen, am BW vorbei. Dabei kreuzten wir einen Güterzug. Als wir auch am Hauptbahnhof vorbei waren, bog Nomu in eine Seitenstrasse ein und schon standen wir vor unserem Hotel Kahbu. Nomu half uns beim Checkin und meinte, er würde um 9:30 Uhr mit dem Fahrer zurückkehren.

Wir hatten nun rund zwei Stunden Zeit, weshalb wir erst einmal zum Bahnhof liefen. Leider war das Licht dort in der Achse. Wir fotografierten die Fahrpläne, verstanden aber nichts, war doch alles nur kyrillisch angeschrieben. Auf jeden Fall sollte um 8 Uhr etwas kommen. Die Frage war einzig von welcher Seite der Zug kommen würde. Da lichttechnisch nur eine Einfahrt aus Osten umgesetzt werden konnte, stellten wir uns auf die Fussgängerbrücke auf der Ostseite. Wie wir auf der Brücke ankamen, fuhr der Zug jedoch von hinten ein. Wir beobachteten nun, wie eine Rangierlok des Typs TEM2 „Tamara“ in der Wagenabstellung wie wild rangierte. Unmittelbar unter uns waren drei Frauen damit beschäftigt, die Schienenlaschen gelb zu streichen.
MTZ in Ulan Bator
Mongolische Arbeiterinnen beim Anstreichen der Schienenlaschen.

Wir warteten unterdessen auf einen Güterzug von vorne, welcher jedoch nicht kam. So mussten wir uns mit einer leeren Doppeltrommel (2M62MM) und einer Tamara in Aktion begnügen.
2M62MM der MTZ in Ulan Bator
2M62MM 058 ist gerade aus Sainschand gekommen und geht nun ins BW.

TEM2 "Tamara" der MTZ in Ulan Bator
Eine Tamara (TEM2) beim rangieren.

Dummerweise verliess um 9:35 Uhr ein Personenzug UB in Richtung Süden. Dumm war dies, weil wir um 9:30 Uhr im Hotel mit Nomu abgemacht hatten. Nil und Chris schlugen vor, dass sie schon mal zum Hotel laufen und ich so den Zug bei der Ausfahrt machen konnte. Gerade als sie gingen, lief ein P-Zug aus Süden ein. Der Zug war so lang, dass er nicht an den Bahnsteig passte. Bespannt war er mit einer 2TE116UM und einer 2Zagal. Das wäre ein nettes Gespann gewesen. Vor allem auch, weil die 2TE116UM viel grösser ist als eine Trommel oder eine 2Zagal. Nach der Ankunft des Zuges strömten Massen von Menschen über den Bahnsteig. Scheinbar ohne Stress entlud sich der Zug mehr und mehr. Dafür wurde der Bahnsteig immer voller. So musste die 2M62MM vor dem Südfahrer ziemlich oft auf die Hupe drücken, damit sie niemanden überfuhr. Ich für meinen Teil stand an der Ausfahrt und knipste die 2M62MM neben einer einfachen Trommel des Typs M62UM.
2M62MM der MTZ in Ulan Bator
2M62MM 060 läuft mit ihrem Personenzug neben M62UM 002 aus.

Da die Bezeichnung der Trommel auf den ersten Blick doch recht unübersichtlich erscheinen ist, hier eine kleine Typenkunde. Ursprünglich wurden Doppeltrommeln des Typs 2M62M an die Mongolen geliefert. Diese wurden zusammen mit einigen Doppeltrommeln aus anderen Beständen modernisiert. Sie hören auf die Bezeichnung 2M62MM. Neben den Doppeltrommeln existieren auch noch Einzeltrommeln, hier hören die originalen wie auch die modernisierten Versionen auf den Namen M62UM. Diese Loks werden auch kurz und bündig als UM bezeichnet.

Kommen wir aber wieder zurück zur Reise. Nach dem Foto des Zuges ging es ins Hotel, wo Nil und Chris zusammen mit Nomu und unserem Fahrer schon am planen waren. Der Fahrer hört übrigens auf den Namen Segelenbaatar Khishigd. Besser zu merken war da sein Spitzname „Segi“, So heisst bekanntlich auch der Captain der Schweizer Eishockeynationalmannschaft. Den Name des Fahrers zu merken war daher kein Problem. Für Nomu bastelte sich Chris irgendwann die Eselsbrücke „Keine Kuh“, danach war auch dieser Name kein Problem mehr. Bei der Planung einigten wir uns, dass wir erst in den Süden zum Bumbatpass fahren würden, um danach noch in den Norden nach Darchan zu fahren. Für den Montag sollte ein bisschen Akklimatisieren in UB auf dem Programm stehen. Zusammen mit Nomu ging es nun in die Stadt. Erst zum Bahnhof zum entziffern der Fahrpläne. Dann zum BW, wo wir nicht rein durften, aber immerhin einen Güterzug fotografieren konnten.
2TE116UM-001 der MTZ in Ulaanbaatar
2TE116UM beim BW.

Zum Schluss stand auch noch die Bank auf dem Programm, wo wir Dollar in Tugrik tauschten. Anschliessend liefen wir zu einer Strassenbrücke über die Bahn. Unterwegs probierten noch den lokalen Burgerbrater namens BigBurger aus, Fazit: ungenügend. Auf der Brücke gab es den Blick ins BW, wo gerade eine 2M62MM rangierte.
2M62MM der MTZ in Ulan Bator
Eine 2M62MM rangiert im BW.

Wir hofften nun auf einen Güterzug von Norden, denn für diese Züge ging uns allmählich das Frontlicht verloren. Im allerletzten Frontlicht sollte schliesslich eine 2TE116UM mit Güterzug kommen.
2TE116UM der MTZ in Ulan Bator
Stadtdurchfahrt von Ulan Bator mit einer 2TE116UM.

Bei der 2TE116UM handelt es sich um eine Weiterentwicklung ihrer russischen Schwester der 2TE116. Die Unterschiede bestehen äusserlich in einem neuen Kasten. Innerlich hat die Lok einen doppelten Luftfilter und einen stärkeren Generator, der ihr zu einer Leistung von 6000kW verhilft. Insgesamt wurden von der MTZ 35 Maschinen des Typs 2TE116UM bestellt. Während unseres Aufenthaltes konnten wir die ersten 15 dieser Maschinen beobachten.

Kommen wir aber zurück zur Brücke. Als nächstes war nun der Transsib-Zug Moskau – Peking im Fahrplan. Die Frage war einzig: „Fährt der auch am Montag?“ Er kam nicht, dafür kam ein Güterzug mit einer weiteren 2TE116UM in seiner Trasse.
2TE116UM der MTZ in Ulan Bator
Eine weitere 2TE116Um mit Güterzug.

Bis dahin hatte alles prima geklappt, nun wollten wir noch einen zweiten Zug von vorne machen. Mit mehr Frontlicht konnte man noch spitzer stehen. Was jedoch kam, waren zwei Züge von hinten. Einer mit 2TE116UM und einer mit 2Zagal. Vor allem die 2Zagal ärgerte uns, die GE-Umbauten aus 2M62 und 2TE10 sind nämlich das schönste, was die MTZ zu bieten hat. Ebenfalls von hinten kam eine leere M62UM. Sie kam später wieder leer zurück.
M62UM der MTZ in Ulan Bator
Eine M62UM auf Leerfahrt.

In der langen Wartezeit wollte ich eigentlich am Bericht weiterschreiben, bin dann aber, Jetlag sei dank, eingepennt. Das lange Warten sollte sich aber doch noch auszahlen, denn nach all den Zügen von hinten kam nun ein Kohlezug mit einer der beiden Dash-7 von vorne.
Dash7 der MTZ in Ulan Bator
Eine der beiden Dash-7 mit einem Kohlezug.

Nun strichen wir zufrieden die Segel und liefen zum Bahnhof. Dabei begiengen wir den Fehler über den Markt zu laufen. Plötzlich kam ein Mongole, sagte etwas und riss mir meine Wasserflasche aus der Hand. Nicht gerade die feine englische Art, aber immerhin nur mein Wasser. Nachdem wir ohne weitere Zwischenfälle den Bahnhof erreicht hatten, stellten wir uns wieder auf die Personenüberführung. Von dort aus dokumentierten wir die ausgedehnten Rangierarbeiten im Bahnhof. Gleich drei Loks waren mit Rangieraktionen beschäftigt.
TEM18DM der MTZ in Ulan Bator
TEM18DM beim Rangieren im Hauptbahnhof von Ulan Bator.

TEM2 "Tamara" der MTZ in Ulan Bator
Auch eine Tamara schubst Wagen rum.

Zudem zog eine 2TE116UM mit einem Güterzug durch, eine M62UM fuhr mit einem P-Zug aus und eine 2Zagal fuhr mit einem Güterzug ein und rangierte diesen.
M62UM der MTZ in Ulan Bator
Eine M62UM verlässt UB in Richtung Darchan.

2Zagal der MTZ in Ulan Bator


2Zagal der MTZ in Ulan Bator
2Zagal 006 ist ebenfalls am Rangieren.

Viel Betrieb wurde nicht nur von den Zügen produziert, nein es arbeiteten auch immer wieder Leute an den Geleisen. Einige Geleisewaren gar gesperrt, dies allerdings nur bis ein Zug kam, dann wurde das Sperrsignal flott wieder entfernt. Das Problem bei all dieser Aktion war das gleiche wie am Morgen, da der Bahnhof genau in Ost-West-Richtung liegt, war die Sonne wieder in der Achse der Geleise. So hatte es auch keinen Sinn noch weiter auf der Brücke zu warten. So liefen wir gegen 18 Uhr zum Hotel, wo uns Nomu nach dem Duschen um 19 Uhr abholte. Mit einem Taxi ging es nun ins Mongolian Barbecue. Sowas gibt es auch bei uns und zu unserer Verwunderung ist es in der Mongolei das gleiche wie bei uns. Nach dem Essen fuhr Nomu direkt nach Hause. Er empfahl uns ein Taxi zu nehmen. Dies ist in der Mongolei gar nicht so einfach. Taxis sind nämlich nicht als solche gekennzeichnet. Man steht deshalb einfach an die Strasse und hält die Hand raus. Nil versuchte deshalb gleich den Taxistopp, konnte aber keines anhalten. Ich entschloss mich deshalb zu laufen, was im Endeffekt schneller war als das Taxi. Zurück im Hotel schauten wir noch kurz nach dem Wetter. Wie wir feststellten, mussten, war die Vorhersage für Dienstag nicht so gut und für Mittwoch noch schlechter.

Tag 3: Ulan Bator - Ulan Bator