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Frühling im Baltikum - Teil 3

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Tag 4: 02.05.2012 Kaunas – Daugavpils

So, heute ist mal wieder Koffer packen angesagt. Nach dem Frühstück geht es los in Richtung Lettland. Und so räumen wir unsere Zimmer im Best Western, welches ich nur empfehlen kann. Zwar etwas versteckt gelegen, ist man mit wenigen Schritten in der Fußgängerzone von Kaunas. Die Zimmer sind riesig, selbstredend ist alles sauber und das Frühstück ist auch recht ansehnlich.

Wir sind schon bei Zeiten aus dem Hotel raus, wollen wir uns doch am Vormittag noch in der Ecke von Jonava herumtreiben und dort den Schnellzug aus Klaipeda aufs Korn nehmen. Der Plan sieht vor dies möglichst auf der dortigen großen Stahlbrücke zu tun. Angekommen müssen wir aber feststellen, es wimmelt am Damm vor der Brücke nur so von orangen Männchen. Da bei so einer Ansammlung die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass einem in der Gruppe unser Vorhaben, nämlich mit Fotoapparaten bewaffnet neben den Gleisen zu stehen, nicht gefällt, riskieren wir erst gar keinen Versuch den Damm zu erklimmen. Zudem ist der Sonnenstand auch nicht so, dass man es auf Biegen und Brechen versuchen müsste.

Daher Plan B, ab in den Bahnhof von Gaizunai, der unweit von der Brücke im Wald liegt. Hier zweigt von der Hauptbahn Klaipeda – Vilnius eine Linie nach Kaunas ab. Außerdem gibt es einen Anschluss zu einem großen Industriekomplex in dem mit grünen Tamaras und mächtigen, achtachsigen Dieseln der Reihe TEM7A rangiert wird. Dort sollte doch etwas gehen.

Kaum angekommen rollt auch mit der roten Doppel-Trommel 2M62M-1162 der erste Güterzug in den Bahnhof.


2M62M-1162 der LG in Gaižiūnų st.

Langsam rollt 2M62M-1162 in den Bahnhof Gaizunai.


2M62M-1162 der LG in Gaižiūnų st.



2M62M-1162 der LG in Gaižiūnų st.

2M62M-1162 hat von ihren Güterzug abgesetzt und fährt nun zurück in den nördlichen Bahnhofskopf.


Pascal hat mittlerweile seinen ersten Pulsbeschleuniger des Tages schon hinter sich. Die kleine Station verfügt nämlich über eine Füßgängerbrücke, die er zwecks Foto vom Güterzug zu entern versucht. Während wir uns für obiges Bild an der Güterrampe platziert haben, sprintet er in Richtung Treppenaufgang und ……….. steht einem wild und böse kläffenden Schäferhund gegenüber *boah* . Der ist unter der Brücke angebunden und schießt bei Annäherung unvermittelt unter den Treppen hervor. Erreichen kann er niemanden, aber der Schock ist erst mal da!

Nach dem Umsetzmanöver der Trommel wird es ruhig. Einzig der örtliche Unkrautvernichter zieht, eingehüllt in Schutzkleidung und einen weißen Nebel, unbeirrt und lärmend zwischen den Gleisen hin und her.
Wir entern den südlichen Bahnhofskopf und stellen uns für den Schnellzug in Position.


TEP70-0346 der LG in Gaizunai

Der morgendliche Schnellzug von Klaipeda auf dem Weg nach Vilnius. Zuglok ist die bereits bekannte TEP70 0346.


Nee, war klar. Gestern mit dem letzten Schnellzug raus zur Küste, heute mit dem ersten wieder in die Hauptstadt. Ich bin nicht gerade traurig die Maschine ein drittes Mal auf den Chip gebannt zu haben, doch für mich als Nummernsammler hätte es schon auch mal eine andere Lok sein dürfen.

Was nun? Im Bahnhof steht die Sonne mittlerweile in der Gleisachse, also raus an die Strecke. Kaum ist die Stahlbrücke in Sichtweite, rollt eine ER20 mit Güterzug drüber. Schön anzuschauen, aber zum Bilder machen sind wir zu weit weg. Hilft nix, kann man nix machen.

Die anschließende Fahrt entlang der Strecke bringt motivmäßig nicht viel und so kehren wir nach 10 km wieder um, schließlich soll es heute noch nach Lettland gehen. Über Jonava, wo eine Tamara unfotografierbar im Bahnhof steht, geht’s in Richtung Nachbarland. Mittlerweile ist es schon recht warm geworden, die kurzen Nächte wirken nach und so dösen wir drei Passagiere uns durch die eisenbahnlosen Stunden, derweil Nil sich aufs Fahren konzentrieren muss.


Daugailiai

Impressionen von der Fahrt über Land.


Die Reste einer Schmalspurbahn (Gebäude, Trassen, Fahrzeuge) und der zwischenzeitliche Einkauf sind das einzige was uns aus der Dröge der Fahrt reißt. Endlich ist die Grenze erreicht und wir sind munter. Nein es liegt nicht daran, dass ein neues Eisenbahnland vor uns liegt, auch nicht daran, dass die Luft irgendwie anders wäre, nein, einzig und allein der Straßenbelag sorgt dafür, dass wieder Bewegung in die Sache gerät. Bei gleichbleibender, erlaubter Höchstgeschwindigkeit hoppeln, rütteln und schütteln wir durchs Land. Es sei in diesem Zusammenhang gleich vorweg bemerkt. Der Zustand der Straße zwischen der Grenze und Daugavpils ist nicht beispielhaft für das lettische Straßennetz. Auf anderen Routen ging es deutlich „ruhiger“ zu.

Auf alle Fälle sind wir wieder hell wach und das Auftauchen von Gleisen kurz vor Daugavpils weckt die letzten Lebensgeister.

Auch hier im Vorfeld gleich eine Bemerkung. Das Schienennetz in und um Daugavpils ist wirklich verwirrend und es brauchte einige Zeit (ca. die vollen 3 Tage) bis wir es in seiner letzten Konsequenz entschlüsseln konnten.

Heute passieren wir aber die Stadt erst einmal ohne Halt. Schließlich wollen wir an die Strecke nach Weißrussland. Allerdings fallen uns sofort die interessanten Straßenbahnen auf. Hey, albern wir rum, wollen wir nicht einen Tag hernehmen und Straßenbahnen fotografieren? :-) Diese Frage sorgt für Gelächter und Hallo im Auto, aber insgeheim denk jeder: „Naja, nicht unbedingt einen Tag. Aber man könnte ja mal bei Gelegenheit die ein oder andere………“. :-)

An der Strecke nach Weißrussland angekommen, schauen wir uns erst in der Gegend von Naujene um. Der dortige Bahnhof und eine vorderhalb befindliche Brücke kommen auf die Liste der möglichen Fotostellen. In Naujene selbst sehen wir, dass das Signal Richtung Osten grün ist. Sprich, ein Güterzug ist im Anmarsch. Dem wollen wir vorausfahren. Auf der Suche nach geeigneten Fotostellen treffen wir zum ersten Mal auf Sand-/Schotterpisten.


Skaista

Merke: Wenn dieses Schild am Straßenrand steht…….


Skaista

……geht’s so weiter!


Stellen gibt es genug, alleine keine eignet sich um diese Uhrzeit für einen ostwärts fahrenden Zug. Vorletzte Chance ist Kraslava. Dort dreht die Strecke leicht nach Süden. Leider liegt die Stelle in einem Wäldchen und ist nicht zu erreichen. Um den Zug nicht ganz zu verdödeln, stellen wir uns zum querschießen in den Bahnhof des Ortes. Kurzer Blick in den östlichen Bahnhofskopf…… die Ausfahrt steht!

10 Minuten vergehen, dann sind es 15, dann 20 ……… kein Zug! Das Signal zeigt immer noch grün, aber nichts kommt. Sollte es hier ein Dauergrün geben. Wir fragen Nil ob er weiß was hier so läuft. Schließlich war er vor sieben Jahren schon mal hier. Er murmelt etwas von nichts genaues wissen und vielleicht 2-3 Zugpaare täglich……… Das kann ja lustig werden! :-) Na gut, mich schockt es jetzt nicht so sonderlich. Bin ich doch früher Stunden zu Grenzübergangsstellen zum Osten gefahren und dort tagelang herum gesessen um die einzige Tagesleistung abzulichten und meinem Archiv eine CSD-, GySEV- oder JZ-Lok mehr hinzu zu fügen. Anders sehe ich dies hier auch nicht. Ein, zwei oder drei weißrussische Maschinen fände ich schon top.

Endlich rührt sich was von hinten. Mächtig rollend und grollend nähert sich ein Güterzug. Und an der Spitze ……. *hurra* ……. ein rollendes Erdbeben der BTsch.


2TE10M-3567 der BCh in Stacja Kráslava

Der erste Weißrusse fürs Archiv! Grollend rollt 2TE10M 3567 durch Stacja Kraslava.


Etwas schattig um die Nase, aber was solls. Der Anfang ist gemacht. War es uns im letzten Jahr in der Mongolei noch verwehrt eine solche Maschine zu erleben, die ausgeliehenen RZD-Loks waren anscheinend schon wieder alle zurück in ihr Heimatland, jetzt haben wir sie vor uns.

So, eingleisige Strecke, Güterzug durch, da passiert jetzt erst mal nichts. Wir können uns also gefahrlos in Richtung Osten verschieben. Der nächste Anlaufpunkt, der kleine Bahnhof Skaista, ist ganz nett, aber leer und passt noch nicht so vom Licht. Also weiter über die Sandpiste. Nur einige Kilometer hinterhalb liegt schon der nächste Kreuzungsbahnhof, dort angekommen grummelt es schon wieder aus Richtung Daugavpils und eine weitere 2TE10 schiebt sich heran. Leider aus dem Licht und damit nicht fotografierbar. Viel interessanter ist aber, dass sie mit ihrer Last langsam zum stehen kommt! Kreuzung!!!

Wir zurück über die Sandstraße zu einem nahen Bahnübergang. Der anschließende Damm mit dahinterliegendem Hügel schreit gerade danach als Fotoplatz benutzt zu werden. Zudem kann man mit dem Auto direkt auf dem Planum neben den Schienen bis zur Stelle fahren. Vorteil, man erspart sich Lauferei und verpasst den Zug nicht. Nachteil, man hat ein feuerrotes Auto auf dem Bild! :-) Naja, soll auch mal mit abgelichtet werden. Vorher gibt es aber noch etwas Motivbewirtschaftung.


Skaista

Wie im richtigen Leben! Einer arbeitet, zwei schauen zu und ein vierter dokumentiert das Ganze. Vegetationskontrolle in den lettischen Weiten.


Dann betritt der Hauptakteur die Bühne.


2TE10M-3552 der BCh in Skaista

2TE10M-3552 bringt einen langen Güterzug aus Weißrussland herüber.


Was machen wir mit dem Güterzug der gerade in die Kreuzung gegangen war? Einzige Möglichkeit den noch im Licht zu erwischen wäre Indra ……… der Grenzbahnhof! Sollen wir es wirklich wagen? Naja, versuchen kostet ja nichts! Im schlimmsten Fall sind wir halt einfach umsonst dahin gefahren. Nil tritt aufs Gas, denn schließlich hat der Zug ja etwas Vorsprung.

Staub, Steine, Driften! Über mehr Sandpisten als Straßen geht es nach Indra. Von unserem Güterzug keine Spur. Und auch die Strecke dreht nicht so stark ins Licht wie die Karte vermuten ließ. Dafür steht direkt unter der Kontrollbrücke ein abfahrbereiter Güterzug nach Litauen hinein. Aber auch ein Wärterhaus mit uniformierten Beamten davor! Also was tun. Wir warten unauffällig im Auto was passiert, bereit, für einen kurzen Schnappschuss heraus zu kommen und dann wieder von dannen zu entschwinden. So vergehen die Minuten, der uniformierte verschwindet in seinem Häuschen, der Diesel der mächtigen Maschine grollt auf und der Zug setzt sich langsam in Bewegung! Jetzt nichts wie raus und abgedrückt.


2TE10M-2802 der BCh in Indra

Schwerfällig bringt 2TE10M-2802 ihren Güterzug in Schwung um ihn aus dem Grenzbahnhof von Indra zu bringen.


Super! Jetzt nichts wie weg. Denn, wer nicht mehr da ist, dem können keine unangenehmen Fragen gestellt werden und außerdem möchten wir den Zug nochmal auf seiner Fahrt nach Westen aufnehmen. Eine Stelle fällt uns dafür auch gleich ein, die Ausfahrt des Bahnhof Skaista.


2TE10M-2802 der BCh in Skaista

2TE10M-2802 der BTsch durchfährt den Bahnhof von Skaista auf dem Weg nach Daugavpils.


Hey, das läuft ja wie geschmiert! Müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir den nicht nochmal kriegen. Nächster Halt, die Brücke beim Abzweig der Güterumgehung kurz vor Daugavpils.

Kaum da, zeigt sich der Zug am Ende der Geraden. Super! Doch halt, beim näher kommen wird klar, dass ist nicht der von eben! Wir haben einen anderen aufgegabelt. Die Wagenschlange sieht anders aus und auch die Auspuffhutzen der Lok sind nicht die gleichen.


2TE10MK-3351 der BCh in Daugavpils

Irgendwo auf der Strecke müssen wir sie überholt haben, die 2TE10MK-3354, hier aufgenommen kurz vor dem Stadtgebiet von Daugavpils.


Lief der jetzt vor oder nach dem Güterzug von Indra? Egal, wir laufen jetzt erst mal zum Auto.


Daugavpils



Positionswechsel zur Güterumfahrung, denn wir spekulieren auf eine Leistung in der Gegenrichtung. Etwas weiter kreuzt eine Querstraße den Schienenstrang und da soll es hingehen. Als wir ankommen blinkt schon der Bahnübergang. Schnell raus …… doch halt. Es ist der Güterzug von eben der den Übergang noch blockiert. Die letzten Wagen stehen noch auf dem Kontakt. Anscheinend wartet man auf die Freigabe zur Einfädelung auf die Strecke von Rezekne. Also doch wieder Brücke. Vielleicht kommt ja was in Richtung Osten oder wir haben Zeit um den nächsten Westfahrer in Naujene aufzulauern. Kaum haben wir wieder Streckeneinsicht, sehen wir, der nächste Zug aus Osten ist gerade auf die Güterumgehung abgebogen. Was, ist der andere schon weg? Oder schlichten die hier die Züge hintereinander auf das Streckengleis? Macht nix, haben wir mehr Zeit um uns in Naujene aufzustellen! …….. Denkste! Kaum ist der Bahnübergang beim Bahnhof in Sicht, sehen wir die letzten Wagen eines Güterzuges vorbei schleichen. Holla, hier rollts aber ordentlich. Respekt, was die Letten hier auf die eingleisige Linie an Verkehr packen.

Was machen wir nun? Wie wärs mit einen Kurztripp zum Güterbahnhof bevor es ins Hotel geht? Klingt nach einem Plan. Auf dem Weg dorthin sehen wir schon wieder den nächsten Güterzug der diesmal auf dem Weg nach Osten ist.

Hatte ich schon erwähnt, dass die Bahnanlagen in und um Daugavpils etwas unübersichtlich sind? Und da das Navi auch seltsam orientierungslos ist, bekommen wir eine kostenlose Rundfahrt durch die Außenbezirke und Industriebrachen der lettischen Stadt. Aber wir wären nicht schon lange Eisenbahnfotografen, wenn uns unser Instinkt nicht doch noch zum Ziel führen würde. Bei Rangierbahnhof und Bw angekommen, bietet man uns auch gleich ein nettes Abendprogramm.


2TE10MK-3110 der LDZ in Daugavpils

Zuerst rückt die weißrussische 2TE10MK-3110 ins Betriebswerk von Daugavpils ein.


2TE10M-2802 der BCh in Daugavpils

Wenig später folgt die 2TE10M-2802, die wir ja bereits von der Strecke her kennen.


Eine gen Norden fahrende Doppeltrommel gibt uns Rätsel auf. Wo kommt sie her und warum fährt sie auf den Streckengleisen am Güterbahnhof vorbei. Erst später erschließt sich uns der Gleisplan etwas genauer und wir bekommen heraus, dass alle Züge die den Güterbahnhof nach Westen oder Norden verlassen, erst über eine Schleife vorbei an Bw und Personenbahnhof fahren müssen.

Nun ist es Zeit von außen einen Blick ins Betriebswerk zu werfen. Über und durch eine Lücke im Zaun lassen sich sogar ein paar Aufnahmen machen. Besonders fesseln uns, neben Maschinen der BTsch, der LDZ, ein Dreiergespann blubbernder Hummeln und eine blaue Lok der privaten Skinest Rail.


ChME3 "Hummel" 5206 der LDZ in Daugavpils

Mit klassisch rollendem, blubbernden Motorengeräusch stehen CME3-5206, 6138 und 5107 bereit bereit.


Während sich die Hummeln gut ablichten lassen, entstehen von den anderen Maschinen nur Sichtungsbilder nach dem Motto „man weiß ja nie für was es gut ist“.

So auch von der TEP70-0267, die Kopf an Kopf mit einer Einzel-Trommel zwischen Kohlebergen abgestellt ist und mich magisch anzieht. In ihrer weinroten Lackierung mit gelben Streifen sieht sie echt schick aus und da ich nicht weiß, ob wir einen Schnellzug auf der Strecke erwischen, wage ich es und entere durch die große Lücke im Zaun das Betriebswerk. Nicht weit, und ich habe freies Schussfeld auf die Maschine. Auch wenn das Licht nicht mehr optimal ist, mir ist es das wert. Den auch den hier wieder sichtbaren Größenunterschied zwischen russischem Großprofil und mitteleuropäischen Normalprofil finde ich immer wieder spannend.


TEP70-0267 der LDZ in Daugavpils

TEP70-0267 zusammen mit einer Trommel Kopf an Kopf abgestellt im Betriebswerk von Daugavpils.


Nun zieht es uns aber endgültig ins Hotel. Doch was ist das? Auf dem Weg dahin sehen wir gerade noch etwas weinrotes an der Einfahrt rangieren. Noch eine TEP70 der LDZ! Nichts wie hin, vielleicht geht ja noch was. Und tatsächlich, im Bahnhofsvorfeld zeigt sich ein Lichtspot und macht ein Bild von der Maschine möglich.


TEP70-0230 der LDZ in Daugavpils

Bereit den Zug nach Riga von ihrer litauischen Schwester zu übernehmen, steht TEP70-0230 im Vorfeld des Bahnhofs von Daugavpils bereit.


Schöner Abschluss eines tollen Fototages!

Da wir die Zimmer bereits vorab von Kaunas aus reserviert haben, geht beim anschließendem Einchecken im Hotel alles ganz schnell. Kurz auf die Zimmer, frisch gemacht und schon sitzen wir hoch über Daugavpils und verputzen ein leckeres Abendessen, gekrönt mit diversen Gläsern hiesigen Gerstensaftes und lassen den Tag Revue passieren. Morgen wollen wir noch vor dem Frühstück versuchen den Schnellzug Riga – Vilnius abzulichten. Und zwar einmal mit lettischer und dann anschließend mit litauischer Bespannung. Nach dem Frühstück steht dann Krustpils und Umgebung auf dem Programm.

Ich freue mich schon auf den morgigen Tag, schließe die Augen und schlafe zufrieden ein.