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Trains Down Under - Teil 19: Abschluss in Neuseeland und Australien

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Samstag, 15. August 2015

Den heutigen Tag ging ich mal wieder gemütlich an. Irgendwann morgens guckte ich mal aus dem Fenster, ausser einer dicken Wolkenschicht war am Himmel aber nichts auszumachen. Und da Samstag war, war ausser den Personenzügen ja sowieso nichts zu erwarten. Irgendwann nach neun stand ich dann aber doch mal auf und räumte meine Sachen zusammen. Plötzlich begann es draussen zu grummeln; der Blick aus dem Fenster verriet, dass gerade ein Helper-Set aus dem Bahnhof auf das Abstellgleis hinaus fuhr. Was war das denn jetzt wieder? Doch ein Kohlezug unterwegs?

Ich beeilte mich mit dem zusammenpacken, um den Kohlezug auf der Waimakariri River Bridge abzulichten. Bevor ich an die Fotostelle stresste, guckte ich aber sicherheitshalber noch in den Bahnhof rein (der war von meiner Unterkunft aus nicht so richtig einsehbar). Ergebnis: Leer! Öhm, was macht denn das Helper-Set hier? Stand das etwa die ganze Nacht hier rum, oder hab ich den Kohlezug mal wieder verpasst? Ich vermute ersteres, denn sonst hätte man es kaum in den Bahnhof rein gestellt.

Ok, damit hiess die Aktion eigentlich nur, dass der Personenzug bald kam, denn vom Helper-Abstellgleis aus konnte man es rasch ankuppeln.

Ich hätte vielleicht noch ein Belegbild des Personenzuges auf der Bealey River Bridge gemacht, aber das improvisierte Kieswerk war auch heute wieder in Betrieb (obwohl Wochenende?!?), da wollte ich für ein Schlechtwetterbild nicht durch latschen. Stattdessen fuhr ich weiter. Beim Lake Pearson stellte ich fest, dass dieser ungewöhnlich ruhig war; deshalb gabs ein rasches Spiegelungs-Bild.

Lake Pearson


Anschliessend schaute ich mir die Felsen vom Castle Hill an. Dies ist eine Sandsteinformation, die ohne ersichtlichen Grund in der Hügellandschaft steht, und entfernt an eine verfallene Burg erinnert.

Castle Hill


Castle Hill


Castle Hill


Castle Hill


Damit war dann das heutige Touristen-Programm beendet, und ich fuhr nach Christchurch rein, um noch den örtlichen Moba-Laden (Ironhorse Hobbies) zu besuchen. Der Besuch war allerdings ernüchternd; in N bestand das gesamte Angebot eigentlich nur aus britischen Fahrzeugen. Neuseeländisches gabs nur wenig in H0.

Mangels bessere Ideen gammelte ich noch etwas im Einkaufszentrum in Riccarton rum, um etwas zu essen, und eine passende Hülle für mein Handy fand sich auch.

Anschliessend gings ins Hotel beim Flughafen, um mein Gepäck los zu werden, und danach konnte ich am Flughafen das Auto abgeben. Ich versuchte mich online noch einzuchecken, aber das funktionierte natürlich mal wieder nicht. Hmm, für den 11-Stunden-Flug morgen hätte ich schon gerne einen gescheiten Sitzplatz gehabt... dann halt nicht. Nach einem kleinen Snack im Hotelrestaurant war der Tag dann offiziel beendet.

Morgen muss ich um vier aufstehen, um rechtzeitig am Flughafen zu sein *freu*. Deshalb: Gut nacht.

Sonntag, 16. August 2015

Mein Handy und mein Tablet (sicher ist sicher) weckten mich pünktlich morgens um vier mit ihrer Kakophonie. Ich packte rasch alles zusammen und begab mich zur Reception, wo gerade - oh Schreck - eine ganze Reisegruppe mit dem Auschecken beschäftigt war. Ein anderer Hotel-Angestellter war jedoch frei und kümmerte sich um mich. Draussen regnete es zwar nicht, aber dennoch hatte ich gerade keine Lust darauf, zum Flughafen rüber zu laufen, denn der Shuttle war gerade da. Da die Reisegruppe nur unentschlossen rum stand kam ich gleich an die Reihe und war fünf Minuten später am Flughafen.

Das Einchecken ging bei Air New Zealand vonstatten, und zwar am Automaten. Ich kriegte wieder einen Gepäck-Tag zum selber ankleben; meine Bordkarte allerdings wieder nicht, sondern nur den Hinweis, mich bei einem Mitarbeiter der Fluggesellschaft zu melden. Die Dame am Business-Schalter war gerade frei und erklärte mir, dass ich - mal wieder - meine Dokumentation zur Weiterreise zeigen müsse. Zum Glück hatte ich die ganze Reise ausgedruckt dabei... Der Grund: Sie dürfen mich nirgends hin schicken, wo ich nicht wieder weg komme. Besonders sinnlos dabei: In Brisbane wurde damals nur meine Dokumentation bis Peking geprüft. Hätte ich also nun keinen Flug Peking - Schweiz vorweisen können, wäre ich in Christchurch gestrandet; genau das, was ja angeblich nicht passieren darf. Jaja, im Aufstellen von selten dämlichen Regeln sind sie gut, die Fluggesellschaften. Tollerweise bekam ich nun aber nur meine Bordkarte bis Melbourne, nicht aber jene nach Peking, und das obwohl mein Gepäck automatisch weitergeleitet werden sollte (stand auch so auf dem Gepäck-Tag).

Mein Gepäck musste nun noch aufs Band, was natürlich nicht am Business-Schalter geschehen durfte (ich mein, ist ja nicht so, dass dahinter alles auf demselben Förderband landet), sondern dafür musste ich rüber zum Baggage Drop. Eine Dame wies dort - scheinbar zufällig - gewisse Gepäckstücke auf die Waage und andere direkt aufs Band. Mein Koffer schien ihr wohl zu gross, um zu schwer zu sein, und kam direkt aufs Band.

Nach einer tollen Sicherheitskontrolle, bei der ein Angestellter die Fluggäste, die gerade ihren Plunder (Laptops etc) auspackten und auf Kistchen verteilten noch vor dem Röntgenscanner anwies, diesen wieder einzupacken, kam ich dann doch noch zum Gate. Hach, es geht doch nichts über so richtig absurde, sinnlose Abfertigungsprozesse.

Den Flug nach Melbourne verschlief ich mehr oder weniger. Ich kriegte aber mit, dass der Captain irgendwann durchgab, dass das Wetter in Melbourne gut sei. Bei der Ankunft hiess es, dass Transit-Fluggäste nun zum Transfer-Schalter gehen sollen; dafür musste ich aber durch eine Transit-Sicherheitskontrolle (WTF), und darauf hatte ich keine Lust, da mein Flug nach Peking erst spät abends ging und ich in der Zwischenzeit Melbourne besuchen wollte. Daher ging ich zur Australien-Einreise, was auch problemlos klappte, und stand bald beim Ausgang.

Nun stellte sich natürlich die Frage, wie man denn in die Stadt rein kommt. Es gab da einerseits einen Direkt-Shuttle, zu absurd hohen Preisen. Nönö du, da gibts sicher auch irgendwo noch normale öffentliche Verkehrsmittel. Eine Bahnstation war aber nicht ausfindig zu machen.

Die nette Dame am Info-Schalter erklärte mir dann, dass ich den Bus 901 nach Broadmeadows (da waren wir vor ein paar Wochen schonmal!) nehmen müsse, und dort auf den Zug umsteigen könne. Ich brauche da eine RFID-Karte für 14 AUD, die habe schon genügend Geld drauf für einen Tag. Hab ich schon geschrieben, dass ich das RFID-Zeugs scheisse finde? Sinnlose Kosten für die Karte, sinnlose Müllproduktion, sinnloses dauernd-überall-hinhalten-müssen? Ich will doch einfach nur eine Tageskarte!

Nun ja, den Bus fand ich dann am hintersten Ende der Bushaltestelle. Nach etwa 10 Minuten gings los, und nach rund 20 Minuten Fahrt waren wir in Broadmeadows. Aber auf der falschen Strassenseite. Die tolle Überführung hatte so lange Wege (nur Rampen), das dauerte; anschliessend guckte ich mir noch den Busfahrplan an (Halbstundentakt am Sonntag) und guckte mir den S-Bahn-Fahrplan an, bis ich merkte, dass am gegenüberliegenden Gleis eine S-Bahn in Richtung Stadtzentrum einfuhr. Auf die würde es nicht mehr reichen, denn auch die Unterführung hier hatte so lange Wege, dass man nicht in nützlicher Frist rüber kam. So ein Mist.

Nun wollte ich erstmal einen Schokodrink, den mir die Bedienung des Kebap-Ladens aber nicht gegen Kreditkarten-Bezahlung verkaufen wollte. Dann halt nicht. Nun hatte ich Zeit, mir den Bahnhof genauer anzusehen: Für die S-Bahnen gab es hier auch die bekannten zwei Breitspurgleise; dahinter ein Normalspurgleis. Die Gleisnummerierung zeigte auch, dass das ein Gebastel war: Das Gleis 1 war nämlich jenes in der Mitte.

Nach ein paar Minuten wurde auf Gleis 3 ein XPT angekündigt, der nach "sidy" fuhr. Ob das jetzt "Sydney" oder "City" hiess, wurde aber erst klar, als er kam: Falsche Richtung für mich.

Die nächste Abfahrt auf den Breitspurgleisen war ein V/Line-Zug, da stand aber was von "will not take suburban passengers", na toll. Als der dann kam (es war eine Lok-Wagen-Komp), stieg auch von den inzwischen zahlreichen wartenden Fahrgästen niemand ein.

Es dauerte weitere 15 Minuten, bis die nächste S-Bahn kam... diese rangierte aber nur auf unserem Gleis. Weitere fünf Minuten später kam sie dann tatsächlich, die gelobte S-Bahn in die Stadt, satte 40 Minuten (!) nach der letzten. Ein Blick in den Fahrplan verriet, dass die S-Bahnen hier grundsätzlich halbstündlich verkehren, aber ich hatte gerade einen Taktwechsel erwischt.

Die Fahrt in die Stadt rein dauerte rund eine halbe Stunde. Es ging nicht gerade schnell vorwärts, die Gleisanlagen waren durchgehend in eher holperigem Zustand. Mein Zug fuhr direkt zur Flinders Street und endete dort, da auf der Ringlinie an der Elektrik rum gebastelt wurde. Ich fragte mich entsprechend, ob an der ersten geplanten Fotostelle überhaupt irgendwas kommen würde, aber wenn wirklich nur die Ringlinie betroffen war, dann sollte das kein Problem sein.

Ich stellte mich an der Ausfahrt des Bahnhofs Flinders Street auf. Das Wetter war deutlich schlechter, als die Durchsage aus dem Cockpit es vermuten liess... wechselhaft bis stark bewölkt. An der jetzigen Stelle war das jedoch von Vorteil, da ansonsten ein grosser Gebäudeschatten quer durchs Bild gegangen wäre; die Stelle ist also eher was für Hochsommer. Die Frage nach dem Verkehr klärte sich auch bald, schon nach wenigen Minuten kam auf dem richtigen Gleis ein Zug daher.

Comeng der MTM in Melbourne


Die zweite geplante Stelle war an der westlichen Ausfahrt des Bahnhofs Southern Cross, dort, wo die V/Line-Züge enden. Für einen Fussmarsch war mir das aber zu weit; in der Nähe hatte es aber gerade eine Tramhaltestelle, bei der die Ringlinie verkehrte. Diese wird mit mehr oder weniger historischen Fahrzeugen betrieben. Ein solches kam auch schon nach kurzer Zeit daher. Meine RFID-Karte benötigte ich nicht, da seit dem 1. Januar 2015 der Bereich der Ringlinie kostenlos benutzt werden darf.

Das Tram fuhr um die Innenstadt; anstatt zu meiner gewünschten Fotostelle zu fahren, fuhr das Tram dann aber irgendwann zu den Docklands raus. Um abzukürzen stieg ich aus und nahm ein Tram in der Gegenrichtung, und kam bald bei der gewünschten Stelle an.

Der Blick auf die ganzen V/Line-Anlagen war toll. Allerdings war der Wolkenschaden sehr penetrant; an ein gut ausgeleuchtetes Bild war nicht zu denken, geschweige denn mit einem V/Line-Zug in günstiger Position. Anstatt unmotiviert rum zu stehen ging ich daher mal beim Bahnhof was essen. Anschliessend guckte ich mal wieder hoch zum Himmel; es war zwar nach wie vor bewölkt, ich rechnete mir inzwischen aber wieder Chancen auf Sonne aus, und kehrte daher an die Stelle zurück.

Tatsächlich, nach etwa einer Viertelstunde hatte sich eine Riesenwolke an der Sonne vorbei geschoben, und die Lichtsituation besserte sich. Derweil hielt eine 10 Meter neben mir auf der Brücke ein Pick-Up an, gefolgt von einem Polizeiauto. Der junge Fahrer des Pick-Ups stieg aus und unterhielt sich seelenruhig mit der Polizei, derweil diese sein Auto durchsuchte. Die Suche dauerte etwas länger; nach 10 Minuten oder so kam ein weiteres Polizeiauto gefahren. Irgendwann hatte die Polizei offensichtlich dann gefunden, was sie suchte, und führte den Fahrer des Fahrzeuges in Handschellen ab, und beschlagnahmte das Fahrzeug. Da hätte wohl einer sein Gras besser aufgeraucht (hihi Wortspiel) statt im Auto liegen lassen...

Kurz nachdem die Polizei verschwunden war, rangierte die V/Line zu meiner Freude mit ein paar VLocities herum, und auch das Wetter spielte brav mit. Dankeschön!

VLocity der V/Line in Melbourne


VLocity der V/Line in Melbourne


Da leider alle lokbespannten Züge den Bahnhof verlassen hatten, hatte ich nun keine Hoffnungen mehr auf irgendwas Spannenderes, und wechselte zur dritten Stelle des Tages, welche sich vom Bahnhof Footscray aus zu Fuss gut erreichen lässt. Eine Doppelspur bestehend auf zwei Dreischienengleisen (Breit- und Normalspur) führt hier über den Yarra und in einen Tunnel. Warten liess es sich halbwegs angenehm beim Portal des Tunnels; für guten Blick auf die Strecke hatte sogar jemand einen Tritt/Sitz montiert. Die Anwohner waren es sich wohl gewohnt, dass hier gelegentlich Eisenbahnfans stehen; so wurde ich mehrfach darauf angesprochen, was sonst nirgends geschah.

Das Wetter war inzwischen tendentiell gut, wenn auch zwischenzeitlich mit längeren dunklen Abschnitten. Nach nur kurzer Zeit kam auch prompt eine Lok von vorne im Licht. Netter Start!

81 class der PN in Melbourne


Nun wurde es allerdings harzig. Es wurde zwar fleissig rangiert, und zwischendurch kam mal ein Güterzug von hinten. Von vorne war aber nix los. Nach einer guten Stunde wurde es erst mal dunkel. Das war aber nicht weiter schlimm, da auf den Gleisen auch genau nix passierte. Nach einer guten halben Stunde besserte sich die Sonnensituation wieder, wobei es mit dem Seitenlicht langsam eng wurde. Ein Anwohner erzählte, dass Sonntags hier ein Personenzug durchkommen würde, wusste aber nicht wann; und ich hatte gerade keinen Internet-Zugang, um das nachzuschauen. Also wartete ich mal weiter.

Eigentlich hatte ich mir eine Deadline auf 1600 gesetzt, aber da es gerade sonnig war und mir noch immer ein Bild eines Zuges fehlte, konnte ich jetzt nicht gehen. Als dann um 1615 mal wieder die Sonne hinter einer Wolke verschwand, wurde es mir zu blöd, und ich machte mich auf den Rückweg zum Flughafen. Sowas dummes mal wieder! Zwei Stunden Sonnenschein und kein einziger Zug von vorne!

Erst mal musste ich mit der S-Bahn zurück zum Southern Cross, da musste ich nicht lange warten, und schon kam eine S-Bahn nach Broadmeadows raus. Beachtenswert an dieser Stelle war, dass die S-Bahnen keine Liniennummern haben, sondern nur nach dem Fahrziel bekannt sind: Meine war also der "Craigieburn Service".

Die letzte Frage war jetzt, wie das wohl mit dem Bus klappen würde. Der Bus fuhr :22 und :52, das hatte ich auf dem Hinweg abgeklärt. Es war nun aber kurz vor fünf, ich tippte mal auf 25 Minuten Wartezeit in Broadmeadows... Ich hatte es zwar nicht wirklich eilig, aber darauf trotzdem keine Lust.

Es kam, wie es kommen musste: Bei der Einfahrt in den Bahnhof Broadmeadows konnte ich dem Bus zuschauen, wie er gerade über die Kreuzung fuhr. Ich mein, das ist immerhin DIE Verbindung aus der Innenstadt an den Flughafen, sowohl Bus wie auch Zug verkehren halbstündlich, und man schafft es nicht, dazwischen einen Anschluss herzustellen? Wie armseelig ist das denn?!? Man könnte schon fast den Verdacht bekommen, das Ganze sei so arrangiert, um den teuren Direktbus nicht zu konkurrieren!

Neben mir wollte noch ein Päärchen zum Flughafen, auch diese beiden waren etwas stinkig, und fragten mich, ob ich ein Taxi teilen würde. Mangels Bargeld wurde das aber etwas schwierig, und schlussendlich warteten wir alle auf den nächsten Bus.

Dieser kam dann auch ein paar Minuten vor Abfahrtszeit an, im Gegensatz zum Morgen war es ein Minibus. Nach der letzten Haltestelle vor dem Flughafen waren gerade noch das Päärchen und ich im Bus, tolle Nachfrage... naja kein Wunder bei dem Angebot.

Nun brachte ich aber noch meine Bordkarte. Den Air China-Check-In fand ich zwar problemlos, aber da gabs eine rieeeeesige Warteschlange zu bestaunen, und darauf hatte ich keine Lust, zumal ich ja auch nicht einchecken wollte. Ich begab mich daher mal zum Service-Desk. Da konnte ich mich schon mal auf asiatsiche Verhältnisse einstellen: Kreuz und Quer standen Leute und Gepäckwägelchen im Weg, es wurde lautstark diskutiert, wild gestikuliert, drei Angestellte kamen sich gegenseitig am selben Computer in die Quere und zwei weitere mischten auch noch mit. Trotzdem kam ich bald an die Reihe, der gute Herr konnte mir aber nicht helfen, und übergab meinen Fall der Dame des ersten Check-In-Schalters. Gut, Schlange erfolgreich übersprungen :) Es wurde rasch geprüft, ob mein Gepäck tatsächlich durch geht (sollte es) und ich kriegte meine Bordkarte, sogar Fensterplatz, juhee! (11 Stunden auf bekacktem Mittel-Platz hätt mich recht angegurkt).

Alles Weitere klappte auch einwandfrei, und pünktlich flogen wir los. Der A330 war allerdings ziemlich siffig, der Bildschirm meines Bordunterhaltungssystem fiel aus als ich daran rum drückte, und der Computer dazu war mit Klebeband zusammengepappt. Naja, darüber war ich nicht böse, denn auf chinesische Filme hatte ich eh keinen Bock. Das Essen war, nicht unerwartet, mässiges Poulet mit Reis.

Montag, 17. August 2015

Ich konnte, eher unerwartet, sogar zeitweise pennen, auch dank dessen, dass ich am Fenster mich etwas bewegen konnte. Irgendwann gab es Frühstück; meine Hoffnung auf etwas Konfitüre und vielleicht ein Ei wurde allerdings bald zerstört, denn es gab schlicht fast dieselbe Auswahl wie abends, diesmal Poulet mit Teigwaren. Toll.

Schlussendlich kamen wir etwas vorzeitig in Peking an. Die Einreise klappte problemlos (auch wenn ich später feststellte, dass mein Einreise-Formular noch einen Ausreise-Teil hätte haben sollen, dieser aber fehlte, was mir bei der Ausreise wohl noch etwas Ärger bescheren wird), und am Gepäckband fand ich dann zwei grinsende Gesichter vor, mit denen ich die nächsten drei Wochen verbringen werde.

To be continued.