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Schaut mal die Zwei! Sind das nicht He Fu Bao und Bei Ho Thsai? - Teil 6

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Um acht an der ersten Stelle stehen? Das sind ja noch humane Zeiten. Zumal diese hier irgendwo im Stadtgebiet geplant ist. Den ersten Bummler nach Norden, den ich gestern halb im Fliegengitter hängend aus dem Hotelzimmer aufgenommen hab, lassen wir nämlich fahren. Wäre eh nix gescheites geworden. Zudem gibt’s im Süden zwei. Einen der geht und einen der kommt. Und die wollen wir uns nicht entgehen lassen.

Die Nacht war verhältnismäßig ruhig und Temperatur und Luftfeuchtigkeit hielten sich auch knapp unter den Werten eines Aufgusses in einer finnischen Sauna. Auf den Straßen ist noch wenig los, sodass der nötige U-Turn hinter der Verkehrsinsel, mitten über den durchgezogenen Strich und quer über 4 Fahrbahnen auf Anhieb gelingt. Und das trotz eines Wendekreises, der einen glauben lässt, in einem 40 Tonner zu sitzen und nicht in einem SUV.

Also alles läuft perfekt. Selbst die „rote Ampel“ von gestern können wir entdecken und entsprechend reagieren. Trotzdem bleibt bei mir eine gewisse Befangenheit. Die war auch der Grund, neben den diversen munteren *trööööööts* in der Nacht, inkl. des daraus resultierenden Schlafmangels, warum ich Nil gebeten hatte, an meiner Stelle zu fahren. Die Marathonfahrt Xining – Xi’an auf der letzten Chinatour, mit rund 900 km Strecke, drei tödlichen Verkehrsunfällen die wir unterwegs passiert hatten und eineinhalb Stunden Stadtverkehrschaos am Schluss haben wohl Spuren hinterlassen. Zwar bin ich seitdem gut 40.000 km auf deutschen, europäischen und südafrikanischen Straßen unterwegs gewesen, irgendwas scheint sich aber in der ansonsten weiten Öde meines Gehirnes festgesetzt zu haben.

Die Strecke zum Rausfahren ist dieselbe wie gestern. Am Abzweig zum Autobahnzubringer geht’s dann aber heute gerade aus. Erst kurz danach biegen wir links ein. Dort ist eine anvisierte Stelle mitten zwischen den Häusern und wir würden da gerne den Zug nach Süden, der um acht in Chengde ab geht, mit urbanem Motiv fotografieren. Der angefahrene Punkt stellt sich aber als Flop heraus. Die Strecke ist völlig verbaut, zudem kommt die Sonne noch nicht in die Häuserschlucht, also weiter der Bahn entlang. Etwas außerhalb werden wir dann fündig und stellen uns für das erste Bild des Tages. Dazu heißt es die Böschung der Autobahn erklimmen. Recht steil, recht rutschig und nicht gerade angenehm zu stehen. Aber ist ja gottlob nicht für lange.





Mit dem morgendlichen 6435 nach Pingquan verlässt DF4C 0016 Chengde.






Auch dieser Zug ist wieder aus einem Mix älterer Wagen gebildet, wie der Y22B 339781….





….und der YZ25B 342739.






Schnell laufen wir zu den Autos vor, die wir beim ersten Bild dezent ins Motiv gestellt hatten. Eile ist geboten, denn die Planer haben gestern festgelegt, dass wir den Zug in Xiabancheng nochmal machen. Dazu braucht es flinke Füße, eine flotte Fahrweise und ein zuverlässiges, human-elektronisches Navigationssystem. Alles vorhanden. Und auch zwei Parkplätze gleich hinter der Stelle hat man uns frei gehalten. Dazu die Sonne die vom blauen Himmel scheint, na wenn der Tag mal nur nicht zu gut anfängt…..





DF4C 0016 quert im Stadtgebiet von Xiabancheng mit Zug 6435 von Chengde nach Pingquan den Luanhe.






Eine Runde abklatschen auf der Hochwasserschutzmauer, auf der wir Fünf wie die Hühner auf der Stange aufgereiht stehen. Sehr zur Freude oder Verwunderung der vorbeilaufenden Passanten.

Frage an die Reiseleitung: „Wie geht’s jetzt weiter?“. Bisher haben sie ja alles super organisiert, dass muss man schon sagen. Und durchaus mit leichter Scham muss ich eingestehen, dass ich mich gestern bei der Planung wohl etwas zu dezent zurück gehalten habe.

Doch auch beim Planungsteam wird’s jetzt harzig. Die wissen zwar, dass nun noch ein Personenzug von Süden, besser gesagt von Südwesten ansteht, wo man den aber abpassen kann, dass ist noch nicht so genau klar. Erstmal verschieben. Einfach gesagt, doch da Straße und Bahn hier nichtmehr zusammen laufen, müssen wir wohl oder übel einen größeren Bogen fahren. Sollte eigentlich problemlos zu schaffen sein, der Zeitpuffer ist groß genug.

Eigentlich! Denn wir sind in China. Erst stellt sich die Verbindungsstraße auf die andere Talseite, die auf unseren Karten groß und fett eingezeichnet ist, als „Betonpoller, hinter dem wohl irgendwann mal was straßenähnliches gewesen sein mag“ heraus, dann endet die einige Kilometer weiter nördlich befindliche, und in unseren Karten nicht existierende, Neubaustraße in einen ebensolchen Neubaugebiet, was ein leicht planloses herumirren und die Mehrfachumkreisung zweier dort befindlicher Kreisverkehre zur Folge hat „hey die Ausfahrt – nein, die nächste – oder halt, doch die! – zu spät – na dann fahr nochmal rum – war’s jetzt die oder doch die andere?“. Wie will man auch richtig abbiegen, wenn man vor lauter Straßen den Weg nicht mehr sieht. Doch trotz aller technischen Hilfsmittel, wir haben unseren Orientierungssinn noch nicht ganz verloren. Und zwei parallel verlaufende Stahlbänder in der Landschaft riechen wir ja quasi auf 20 km Entfernung. Darum finden wir auch einen Weg aus diesem Labyrinth aus modernen Gewerbebauten, mit ihren Glasfassaden und hell leuchtenden Lagerhallen, durchfahren die gepflegten vierspurigen Verbindungsstraße und finden uns *zack* unversehens wieder im „alten China“, auf einer schmalen, gewundenen Straße zwischen einstöckigen Hütten, Holzverschlägen, streunenden Hunden, gackernden Hühnern und eingekeilt in einen Stau der nirgends anfängt und nirgends aufhört, sondern plötzlich nur einfach da ist.

Beam me up Scotty! So schmeißt es einen in diesem Land von einer Realität in die andere. Es ist immer wieder faszinieren!

Schrittweise quälen wir uns jetzt voran. Das nervt, und zudem läuft uns nun langsam doch die Zeit davon. Erst als wir Shangbancheng hinter uns gelassen haben wird es lichter auf den Straßen. Jetzt heißt es Gas geben und Strecke machen! Raus aus dem urbanen Umfeld, irgendwo eine Stelle finden und das flott. Denn wir fahren dem Zug entgegen und das Zeitfenster schließt sich dementsprechend schnell. So schnell wie der Himmel, denn das strahlende Blau ist längst Geschichte und hat langsam einem siffigen, strahlenden Hellgrau Platz gemacht. Think positivly! Gibt es wenigstens keine harten Schlagschatten!

Brettebene Fläche, Felder links und rechts der Strecke, der Bahndamm bewachsen mit Schilf, erinnert mich gerade alles irgendwie an Korea oder Ungarn, Italien, und immer wieder Bebauung vor den Gleisen. Keine Chance hier etwas zu machen, schon gar nichts Vernünftiges. Und jeder Kilometer den wir so hetzen bringt uns näher an den point of no return. Ich sehe es schon links an uns vorbeidieseln, während wir hilflos zusehen müssen. Wir diskutieren heftig, schnelle Entscheidung, harte Bremsung an einer Notstelle und kurze Beratung mit den anderen. Hier oder nie? Nein, hier oder hinten im Ort, im Bahnhof! Warum nicht? Mal was anderes. Und dort ist es genauso gut oder genauso schlecht wie überall. Wenigstens ist der Zug frei. Und das Licht? Egal, bei dem Himmel kommt Licht von überall her oder von nirgends. Unsere Entscheidung ist gefallen, mahlende Räder, Staub, ich gebe Gas. Zurück in den Ort, zurück in den Verkehr, die anderen einige Autos hinter uns. Wo geht’s zu den Gleisen? Nil quält das Internet! Luftbild hilf! Hier, rechts, beim Industrieanschluss. Zu spät, gerade vorbei! Also zurück! Brachiales Wendemanöver mitten auf der Straße! Zwei Kolonnen kommen zum Stehen, während die Langnase mit dem Wendekreis des SUV kämpft. Hupkonzert, böse Blicke! Egal! Wir sind wieder auf dem Weg. Die anderen haben die Einfahrt auch verpasst. Sind uns stur gefolgt! Nun müssen die auch drehen. Dauert länger, das Volk ist gereizt, während ich mich durch den Gegenverkehr dränge, einmal links durch die Schlange, mir den kleinsten Gegner aussuche *ätsch* bin größer und kurz danach über den Feldweg springe, dass muss die Karre aushalten, denn da hinten kommt ein Zug!





Gerade noch so haben wir die Einfahrt von DF4D 4123 ablichten können. Mit einem Güterzug von Chengde her kommend, rollt sie in den Abzweigbahnhof Shangbancheng ein. Schon eigenartig der Lokeinsatz hier. Da fahren sie die Schnellzüge alle mit DF4C und vor einem Güterzug hängen sie dann eine D.






Mittlerweile haben sich auch die anderen Drei aus dem Verkehrsgewühl befreit und sind zu uns an die Ladestraße gehoppelt. Gemeinsam warten wir nun auf die Einfahrt des Personenzuges und befinden dabei, dass das vorhandene Bahnhofsensemble nun nicht gerade die schlechteste Umrandung für unseren Zug ist. Erst recht, als es lichttechnisch immer mehr zu grauen beginnt. Gespannt blicken wir ans andere Bahnhofsende. Was wird sich gleich ums Eck schieben? Der Nummernsammler in mir hofft insgeheim auf eine neue Maschine, die anderen sind bescheidener und wünschen sich nur etwas nett lackiertes. Was dann aber am Ende der Gerade auftaucht verschlägt uns allen den Atem! Zeitreise!!!





DF4B 9322 ist gerade mit Zug 6433 von Xinglongxian nach Chengde im Bahnhof von Shangbancheng zum Stehen gekommen.







Eine kleine Rauchwolke produzierend, beschleunigt DF4B 9322 Zug 6433 nach dem Halt im Bahnhof Shangbancheng wieder, um weiter gen Chengde zu rollen.







Eine Ausfahrt zum Genießen!







Gerade mal 20 Jahre alt ist die 100 km/h schnelle DF4B 9322, die ihre Baureihenbezeichnung noch in chinesischer Schrift trägt.







Auch dieser Zug ist aus Altbauwagen gebildet. Hier YZ22B 338799…..







….und YZ22B 338740.







Eine Ausfahrt wie sie genauso auch vor 20 Jahren hätte stattfinden können. Nur mit dem Unterschied, dass damals die anwesenden Fotografen ärgerlich ihre Analogkameras hätten sinken lassen, aus vollem Halse schimpfend, was sich die Nase von Dispatcher im Depo Chengde wohl dabei gedacht hat, anstatt der erwarteten QJ eine seiner neuen Dieselloks auf die Strecke zu schicken. DAFÜR sei man ja jetzt nun nicht den weiten Weg her gekommen und hätte die ganzen Strapazen auf sich genommen! Und erst Recht würde man für sowas doch keinen Zentimeter des guten CT18 verschwenden. Unglaublich! Heut ginge aber auch alles schief! Es ist halt alles relativ…..

Und jetzt! Zumindest ich hänge gleich über dem Display der Kamera nachdem der Zug den Blicken entschwunden ist, und schaue mir die Bilder nochmal an. Sichergehen, das alles passt! Dabei lege ich, zumindest für mich fest, dass wir jetzt, um 9.39 Uhr, wohl bereits den Höhepunkt des heutigen Tages und einen der gesamten Reise erreicht haben. Wie’s meine Mitstreiter sehen, kann ich jetzt nicht sagen. Der aufgeräumten Stimmung nach glaube ich aber, es geht ihnen ähnlich. Naja gut, vielleicht mit einer Ausnahme.

Wie es jetzt weiter gehen soll, darauf hatte sich die Planungskommision der 2. Chinesischen Fotokooperative ja bereits gestern festgelegt. Obwohl der Güterzug von gerade eben uns nochmal etwas ins Wanken bringt. Aber hier auf mehr zu hoffen ist wohl etwas gewagt und die Schnellzüge bei diesem Streulicht in der Ebene zu fotografieren bringt das Pendel jetzt auch nicht mehr in die Gegenrichtung zum Ausschwingen. Dazu war der gestrige Tag einfach zu gut. Also bleibt es beim ursprünglichen Beschluss Chengde mittels Autobahn großzügig gen Norden zu umrunden und uns oberhalb eine schöne Stelle für den Bummler aus Chifeng zu suchen. Zudem bewegen wir uns dann gleich in Richtung Hauptstrecke und gebuchtem Hotel eben dort. Denn die nächsten Tage wollen wir da unser Unwesen treiben, bevor es dann zu einem der Fixpunkte der Tour geht, dem Jinpeng Pass.





Fotomobile in Wartestellung






Mehr als zwei Stunden haben wir jetzt für den Standortwechsel Zeit. Eigentlich unanständig viel, wenn man bedenkt wie das sonst abläuft. Aber nach dem erfolgreichen Morgenauftakt senkt sich langsam, mit dem Dunst am Himmel, bleierne Trägheit auf uns herab, sodass die Dynamik erstmal raus ist. Klar hätte man, bei etwas strafferen Fahrzeiten, am letzten Standort noch etwas warten können, aber muss man immer? Zudem ist die Stellensuche im üppigen Grün nördlich von Chengde nun auch nicht so einfach, daher tut der Zeitpuffer gut. Denn wie schon vor zwei Tagen beim Streckenguck an der Linie von Beijing her, verendet auch nun der ein oder andere Anfahrversuch auf einem Acker oder in einem Gestrüpp irgendwo im nirgendwo. Oder wenn mal eine Fläche frei ist, dann ist sie mittels Baugerät schon so frei geräumt, dass man nur eine matschige Mondlandschaft als Vordergrund, und hellgrauen Himmel als Hintergrund hätte. Auch nicht das Wahre.

Fündig werden wir bei Yujiadiancun. Gut, um ehrlich zu sein, die Meinungen ob das nun wirklich eine Stelle ist gehen innerhalb der Gruppe weit auseinander, aber es ist mit Abstand das Beste was wir bisher finden konnten. Und wenn ich ehrlich bin, mir gefällt‘s.

Da parken am Fotoplatz nicht wirklich geht, dazu müsste man nämlich auf der Straße stehen bleiben die parallel zur Bahn verläuft, und auch wenn es so aussieht als würde dort nie jemand fahren, wohin auch, in China kommen garantiert in den nächsten 10 Minuten ein 40-tonner, ein Fernbus, 3 PKW und 2 Traktoren. Die diversen Elektroroller und Mopeds habe ich aus Gründen der Vereinfachung jetzt erstmal weggelassen.

Also fahren wir den Betonweg bis zu seinem Ende. Siehe da, hier hat’s tatsächlich Häuser. Und, ein paar Schritte abseits am Hang, eins dieser typischen kleinen Geschäfte mit Waren aller Art des täglichen Bedarfs. Und genau zu dem machen wir Vier uns jetzt mit geschulterten Rucksäcken erstmal auf den Weg. Wer jetzt genau aufgepasst hat, der wird sich an der „vier“ gestoßen haben. Ja, vier! Denn Pascal hat nur wenig Motivation hier zu fotografieren und bleibt daher bei den Wagen. Bequem ausgestreckt will er von dort die Vorbeifahrt einfach nur genießen.





Kaufhaus im Grünen!







Hm, ob das mit dem Rad hier jetzt wirklich so soll?






Na dann die wackeren Wanderer, auf auf und ab in den Tempel des ländlichen Konsums. Durch den hauseigenen Gemüsegarten und den klackernden Perlenvorhang geht es in den kleinen Laden, dessen Inneneinrichtung jede Schleckerfiliale zu einer Designerbude werden lässt. Dafür ist die Dame des Hauses umso freundlicher und auch nur mäßig erstaunt, dass plötzlich vier Europäer in ihrem Ladenlokal stehen. Problemlos unsern in Zeichensprache vorgebrachten Wunsch nach kalten Getränken verstehend, fördert sie wenig später eine ausreichende Anzahl von Softdrinks aus ihrer Kühltruhe. Dass diese sich selbige unter anderem mit einer nur in Papier eingepackten Tierkeule und einigen Fischen teilen, würde jeden deutschen Lebensmittelkontrolleur die Schwäche in die Glieder treiben. Wir zahlen dankbar, genießen noch auf der Schwelle die ersten erfrischenden Züge und machen uns dann auf den Weg die Strecke entlang.





Die freundliche Dame des Hauses und ihre gar exotische Kundschaft.







Den Plan vom Hang aus auf die Strecke zu schießen lassen wir nach diversen Versuchen schnell fallen. Erstens kommt man nicht hoch und wenn doch, steht man unweigerlich im Grün. Alles nicht so prickelnd. Einzig ein kleiner Geländevorsprung am Ende der Geraden bietet sich als leicht erhöhter Standpunkt an. Um aber da hin zu kommen, muss man sich durch Büsche, hüfthohen Pflanzenbewuchs und vorbei an handtuchgroßen Gespinsten schlagen. Und wenn ich von Handtuch spreche, dann denke ich eher an Saunatücher, als an kleine Läppchen. Wieder einmal bin ich froh, dass ich bei solchen Touren immer tapfer Wanderschuhe und eine lange Hose trage, möchte ich doch nicht wissen, auf was wir so treten unterwegs. Auf jeden Fall stampfe ich beim Gehen heftig auf. Irgendwelche hier hausenden Schlingschlangs sollen gar nicht erst versuchen sich an meine Waden zu hängen.

Oben auf der Kante angekommen ist es gut, dass wir nur zu viert los marschiert sind, denn ein fünfter hätte wohl kaum noch Platz gefunden. Malerisch vor sich hin triefend heißt es jetzt erstmal warten und sich die Zeit mit Plauschen zu vertreiben. Dann kündet Hupen und Rollen vom nahenden Personenzug.

Ist es jetzt schlimm wenn ich sage, dass ich für einen ganz kurzen Augenblick schon ein bisschen enttäuscht bin, als sich die Zuglok als DF4C entpuppt? Ich weiß, man wird einfach zu schnell anspruchsvoll. Aber was soll ich machen, nach dem letzten Grünling war ich halt etwas angefixt.





Bei Yujiadiancun rollt DF4C 5010 mit Zug 6030 nach Süden.














DF4C 5010 vor dem 6030 Chifeng – Chengde







Zurück bei den Autos sind wir gerade am Verstauen der Ausrüstung, da hupt es schon wieder. Hey, dass müsste aller Wahrscheinlichkeit nach ein Güterzug sein, den P-Zug steht, zumindest laut Fahrplan, keiner mehr an. Ist jetzt ein bisschen uncool, denn da wo wir stehen, ist’s für Bilder, egal in welche Richtung, nicht so optimal. Und zurück zu unserem Hügel geht auch nicht, denn der Zug scheint schon zu nahe. Hektik bricht aus. Erstmal eines der Autos aus dem Weg räumen. Dann eine Stelle suchen an der man einigermaßen stehen kann und warten. Wieder kommt etwas blau gestreiftes um die Kurve. Nur diesmal ist’s keine DF4 sondern Baugerödel, wie ich es vorletzte Nacht vom Hotel aus schon gesehen hab.





Einen Moment habe ich gezögert, mich dann aber doch für ein Bild entschieden. Und ganz ehrlich, ich find das Fahrzeug auch irgendwie schick.





Hm, Baugerödl! Da wird wohl nichts mehr rollen hier in der nächsten Zeit. Erleichtert den Aufbruch, hinüber zur Hauptstrecke Beijing – Chifeng. Nicht das die 140 km bis darüber nun ein besonderer Monstertrip wären. Aber es hätte hier ja noch etwas Grünes kommen können. Außerdem fall ich gerade in eine Phase der Mittagsmüdigkeit. Die Endlosbaustelle die nun auf dem Weg zur Autobahn folgt macht es auch nicht besser. Denn obwohl ich schon fast doppelt so schnell fahr wie die erlaubten 30 km/h, für alle „vorbeifliegenden“ Chinesen dabei immer noch ein Verkehrshindernis darstellend, ziehen sich die 20 km endlos. Und die immer drückendere Schwüle, das Halblicht in grau und das monotone Dahinrollen mit Tempomat auf der Autobahn tun ihr übriges. Auf halber Strecke zwischen der Autobahnverzweigung und unserer Zielabfahrt werfe ich das Handtuch. Rechts raus, Standstreifen und das Lenkrad übergeben. Nil, zwar auch nicht sprühend vor Leben, aber doch deutlich fitter wie ich, springt ein und bringt uns die letzten Kilometer bis zur Fotostelle.

Noch auf dem Weg dahin sichten wir den ersten Zug. Während wir die Abfahrt herunter auf die Landstraße kurven, rollt eine Schlange Güterwagen über die lange Flussbrücke in Richtung Beijing. Was vorne dran hängt können wir nicht sehen. Interessiert uns aber jetzt. Jagdfieber! Hinter jeder Kurve öffnet sich der Blick auf den Zug neu, und immer fehlen ein paar Meter um der Lok ansichtig zu werden. Dann endlich….. äch, eine dieser komischen EMD Diesel. Und ich hatte doch auf „Evolution“ gehofft. Nun gut, mal sehen, was an den anderen Zügen dran ist.

Jetzt heißt es sowieso erst mal die Fotostelle entern, die sich die Luftraumspäher gestern Abend ausgekuckt hatten, zwischen zwei Tunneln mit etwas Stausee auf der Seite, und der Dinge harren die da kommen. Fixpunkt ist Schnellzug K274/275, aber vielleicht gibt’s vorher ja noch etwas Güterverkehr. Möglich. Sicher dagegen ist das, was es nicht gibt! Licht!






Entlang des Miaogong Stausees schleppt HXN 30200 einen schweren Güterzug gen Norden.







Auch wenn die schweren Güterzugdiesel in Natura nicht ganz so unförmig aussehen wie auf den Bildern, einen Designpreis bekommen sie von mir definitiv nicht. Irgendwie kommt es mir vor, als hätte jemand einen zu großen Geräteschuppen auf Räder gesetzt und auf die Schienen gestellt. Zudem hatte ich auf HXN5 gehofft. Ich geb ja zu, ist jetzt auch kein Ausbund an Schönheit diese Reihe, aber irgendwie doch spezieller und ansehnlicher. Finde ich wenigstens. Aber 8.000 km von zuhause weg nimmt man halt was kommt…. *grins* Und was als nächstes kommt, kann man mittlerweile schon fast als Klassiker bezeichnen.





Gewaltiges Sitzfleisch müssen Reisende haben, die den K274/275 den ganzen Laufweg von Hohhot nach Manzhoali nutzen wollen, braucht er doch für die immerhin 2532 km 40 Stunden und 27 Minuten. Und was in Deutschland in diesen Tagen unvorstellbar ist, trotz des langen Laufwegs passiert DF4D 0247 die Fotografen zur Planzeit.







DF4D 0247? Da klingelt doch was! Kenn ich die nicht irgendwo her? War das nicht….? Ein Blick ins Internet am Abend bringt Gewissheit. Diese Maschine hatte uns, Pascal und mich, auf unserer Tour 2005 exakt auf dieser Strecke im Nachtzug von Chifeng nach Beijing gebracht. Damals recht neu, läuft sie auch noch 12 Jahre später im schweren Schnellzugverkehr auf dieser Strecke.






Rückblick auf den 07.06.2005: Gerade hat sich DF4D 0247 im Bahnhof von Chifeng vor den Nachtschnellzug nach Beijing gesetzt, um diesen durch die Nacht in die Hauptstadt zu bringen.






Zwischenzeitlich sind die Lebensgeister auch zurückgekehrt und so kann ich mich turnusgemäß wieder hinters Lenkrad schwingen. Verschieben ist angesagt. Die Variationsmöglichkeiten sind hier, nicht zuletzt durch den erfolgreichen chinesischen Leitungsbau, recht gering. Und das trübe Wetter macht es nicht besser. Also ein paar Kilometer der Strecke entlang in „Richtung Beijing“ versetzt. Da hat unser Spähkommando eine lange Brücke ausgemacht. Und so wie sie Brücken lieben ist das natürlich ein must have!

Nur ein Stück weiter, dort wo ein mächtiges Tor über der Straße thront, gibt’s den ersten Alarmstopp. Auf die Brücke linker Hand rollt nämlich gerade der nächste Güterzug, wieder bespannt mit einem dieser eindrucksvollen Designwunder. Egal was man von den Kisten denkt, draufgehalten wird! Und ehrlich, aus der Perspektive sieht die Gutste ja direkt nett aus. Noch ein Bild von der Zierde der Landstraße, dann Rundumblick. Wo könnte man sich stellen, damit die Brücke gut zur Geltung kommt?






HXN 30160 mit einem schweren Güterzug auf dem Viadukt bei Beishangen







In der Seitenansicht machen die Maschinen durchaus was her.







Wenn, dann schon beeindruckend! Die ganze Pracht Chinas am Ortseingang der „Metropole“ Beishangen.







Links von uns, da wo die Strecke von der Brücke kommend gleich in einem Einschnitt verschwindet, zeigt sich ein Steilhang. Da sollte man stehen. Aber wie rauf kommen? Gute Frage. Erstmal hin, Autos irgendwo verräumt und einen Einstieg gesucht. Gar nicht so einfach. Doch nach etwas suchen finden wir einen Trampelpfad und mit dem ein oder anderen Fehlversuch auch die richtigen Abzweigungen um nach oben zu kommen. Dabei geht es am Ende durch einen Hain aus Obstbäumen, die auf Terrassen dicht an dicht stehen und die Äste, voll mit Früchten, so tief hängen haben, dass wir katzbuckelig gehen müssen, um nicht mit unseren Rucksäcken alles abzuräumen. Dafür ist der Sitzplatz unter den Bäumen direkt an der Kante ideal. Und zeitlich haben wir es auch genau geschafft, zeigt sich doch nach Kurzem der nächste Personenzug, der auf unserem Zettel steht.





In einem weitem Bogen umrundet die Strecke Beijing – Chifeng den kleinen Ort Beishangen.














Zug 6029 verbindet die Städte Chengde und Chifeng miteinander. DF4D 0440 hat ihn in Longhuaxin von einer DF4C übernommen um ihn nun bis zum Zielbahnhof zu bringen.







Nicht lange ist der Personenzug durch, da rollt es schon wieder. Diesmal allerdings von hinten. Ein Güterzug zieht an uns vorbei. Schade! Aber immerhin hat er ein interessantes Anhängsel. Und so entsteht wenigstens noch eine Aufnahme von diesem nicht unbedingt taufrischen Personenzugwagen.






YW22B 668280 am Ende eines Güterzugs







Güterverkehr von hinten, dass war’s dann aber auch. Das einzige was sich nun noch bewegt ist die angekündigte Schlechtwetterfront, die uns, laut Prognose die nächsten zwei Tage beschäftigen wird. Nicht gut! Es wird immer finsterer und zwischendrin fallen die ein oder anderen Tropfen. Also entschließen wir uns abzusteigen, bevor es uns hier oben noch ganz erwischt. Schweren Herzens, denn es steht ja noch ein Schnellzug an. Der wird dann von der Straße her verarztet. Mit viel Kamerageschraube und Photoshop Einsatz „gelingt“ dann immerhin noch ein Stimmungsbild.





Während sich der Himmel merklich verdunkelt hat, kommt der 2621 Beijing Nord - Chifeng daher. Gezogen wird er von DF4D 0093.






Zurück zu steht erstmal Tanken auf dem Plan. Gleich an der Hauptstraße füllen wir unsere Vehikel auf, unter dem Ohren betäubenden Lärm chinesischer Musik, die blechern aus einem Lautsprecher die Tankstelle und die komplette Umgebung beschallt. Da muss man schon etwas dagegen anbrüllen, wenn man sich besprechen will, wie jetzt weiter. Zwei Varianten stehen zur Auswahl. Einmal der schnelle Weg via Autobahn, hin zum gebuchten Hotel in Chifeng. Zum anderen die Landstraße entlang der Eisenbahn, die uns gleich etwas Stellenguck ermöglichen könnte. So begeistert bin ich aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und des schon trüben Lichts nicht davon, jetzt noch endlos der Eisenbahn nach zu hoppeln, aber irgendwie würde es ja auch Sinn machen. Und da die anderen wohl auch so denken, werfen wir uns auf die Landstraße.





So einladend können auch heute noch Orte in der chinesischen Provinz aussehen. Vom Geruch der hier allenthalben herrscht möchte ich ja gar nicht erst sprechen. Aber damit jetzt nur keine falschen Ideen aufkommen, dass was das Bild zeigt, war noch einer der schöneren Flecken dieser lieblichen Gemeinde!






Straße ist in diesem Zusammenhang wohl eher der falsche Ausdruck. Geht am Anfang noch alles ganz flockig, finden wir uns plötzlich im Chaos wieder. Durch Ortschaften, die Aussehen als wären sie auf Müll gebaut, schieben sie zwei Autokolonnen über holprige Sandpisten die mit kratergroßen Schlaglöchern nur so gespickt sind. Es ist staubig, es ist lärmig, es ist zäh. Das Knattern der Tuktuks mischt sich mit dem sonoren Brummen der Diesel schwerer Lastwagen, die sich gefährlich schwankend nur Zentimeter am Gegenverkehr vorbei schieben, alles gepaart mit dem hektischen Hupen derer, die meinen schneller voran zu kommen wenn sie nur genügend Lärm machen. Dazwischen Zweiradfahrer, die sich Kamikaze artig entgegen der Fahrtrichtung zwischen den sich neigenden Kolossen durchschieben. Raumgewinn pro Minute im Zentimeterbereich! So kommen wir nie an! Das wird auch dem letzten Zweifler nach einer halben Stunde klar. Also wenden und kapitulieren!





Hier hat sich das Chaos schon wieder deutlich gelichtet und der Verkehr „floss“ regelrecht wieder. Warum denkt man immer zu spät ans Fotografieren?






Nur das ist leichter gesagt wie getan. Einmal in diesem Malstrom aus Blech, kommt man so schnell nicht wieder heraus. Und so schieben wir uns geduldig weiter, immer mal wieder einen verzweifelten Blick auf die Uhr richtend, bis endlich der U-Turn gelingt. Kurz nochmal für Stimmung gesorgt, als wir beim Wenden unserer beiden Fahrzeug gleich beide Fahrtrichtungen blockieren, dann geht’s zurück in Richtung Autobahn.





Beladung direkt am Straßenrand! Wie der Verkehr vorbei kommt? Ist doch egal! So er doch selber schauen, wie er das schafft!






Man hätte sich so einiges ersparen können, hätte man den Weg gleich genommen. Aber schlauer ist man ja immer erst hinterher. Und zudem war die ursprüngliche Idee vom Ansatz her ja auch ganz gut. Doch was soll’s, jetzt rollen wir ja. Erst ein Stück zurück auf dem Weg den wir von Chengde her gekommen sind, dann links ab und hoch Richtung Chifeng. Irgendwann überschreiten wir die Grenze zur autonomen Provinz Innere Mongolei. Wieso wir das merken obwohl es nirgends angeschrieben steht? Nun das ist ganz einfach. Man braucht nur auf die Straßenschilder zu achten, die in China ja in der Regel die Ortsnamen sowohl in der chinesischen, als auch der lateinischen Schrift zeigen. Gut, zwei Schriften haben die Schilder hier auch, nur sind sie halt neben Chinesisch jetzt in Mongolisch. Schlecht fürs Lesen, schlecht zum Orientieren! Wehe dem, der jetzt nach Faltkarte fährt. Für den heißt’s vor jedem Schild 5 Minuten stehen und Schriftzeichen vergleichen. *grins* Gut dass wir uns diesem Land erst gewidmet haben, als es all die elektronischen Hilfsmittel von heute gab, und größten Respekt an dieser Stelle mal wieder all denen gegenüber, die dies schon vorher getan haben!






Heute schon Mongolisch geübt? Nein? Kein Problem, dann lesen Sie die Schilder einfach auf Chinesisch! …… So oder so, mir kommt beides irgendwie Spanisch vor….






P.S.: Das Bild ist eigentlich erst am nächsten Vormittag aufgenommen worden. Aber es passte jetzt so gut in den Kontext.

Chifeng wird erst im Dunkel erreicht. Über eine breite Einfallstraße, vorbei an den üblichen modernen Hochhäusern, geht es in Richtung Zentrum. Das Hotel, etwas außerhalb und verkehrsgünstig gelegen, haben wir dann auch bald erreicht. Der Bau ist gigantisch, die Halle mondän, das Personal mongolisch und die Probleme chinesisch. Mit einem Wort: typisch!

Erstmal stehen wir dumm rum. Als ich dann an den Counter trete, höflich wie man als Europäer eben ist habe ich zuerst gewartet bis das beschäftigte Personal mir ein Zeichen gibt dass wir jetzt dran sind, sind natürlich alle anderen wichtiger! Logisch! Langnasenalarm! Als sich dann endlich jemand meiner erbarmt geht das fast schon vermisste Prozedere los. Reservierung? Nö! Egal was in der chinesischen Version der Bestätigung auf meinem Tablet steht. Gesucht, Kollege geholt, gesucht, Kollege weg geschickt, gesucht, anderen geholt, ach ja, da steht was. Und endlich kommt die Sache ins laufen. Jungs, ich hab Hunger und will duschen. Irgendwann hat man dann drei Zimmer klar gemacht und es geht ans Zahlen. Wir könnten ja sonst stiften gehen. Ausländer! Da weiß man ja nie! Kreditkarte? Hm, ob die geht? Nein, tut sie natürlich nicht. Auch Nummer zwei versagt und nach Nummer drei haben wir keine Lust mehr. Also bar! Geld zusammen gekratzt. Reicht! Gut, dann Schlüssel geschnappt und rein in den Aufzug. Türen auf, Türen zu, Türen auf, Türen zu, Türen….. Gut, dieser Lift ist gut durchlift… äh… lüftet wenn er so mit den Türen fächert, aber weiter bringen wird er uns nicht. Also anderen Aufzug. Hui, schon geht’s aufwärts und ran an die Zimmer. Tür auf *ohja* das Zimmer hält was das Internet versprochen hat. Hier lässt sich gut ruhen. Und sicher in Ruhe, ohne morgendliches *tröööööt* ! Wie sich der Mensch nur täuschen kann!

Gut, einen Schönheitsfehler hat das Hotel. Entweder es ist noch nicht ganz fertig oder es verfällt bereits wieder. Denn neben einigen kleineren Mängeln und leeren Stockwerken existiert von den drei aufgelisteten Restaurants nur eines, und dass schließt in wenigen Minuten. Also keine Chance hier unseren Hunger zu stillen. Na dann, runter und alle Mann in ein Auto gequetscht. Zwei Blocks weiter werden wir fündig. Sieht ganz nett aus von außen und hält auch innen was es verspricht. Wieder etwas speziell, kann sich doch jeder aus einer Unzahl von Schüsselchen, Behältern, Töpfen und Brätern das herausholen was ihm schmeckt! Sorry Pascal, fast jeder.

So endet der Abend fröhlich und zufrieden, fast zufrieden, bei Essen und einem kühlen Bier. Fast zufrieden? Naja, Pascal muss sich mit chinesischem Essen abquälen und mir als Fahrer entgeht das wohl verdiente Feierabendbier. Aber das lässt sich dann auch verschmerzen.

Übrigens, ganz interessant zu sehen, wie durchdacht das Sicherheitskonzept in diesem Etablissement ist. Da die Einrichtung, vornehmlich aus Holz und Kunststoff, immer zuerst brennt und nach einem Feuer auch nicht mehr zu gebrauchen ist, bringt man hier die Feuerlöscheinrichtungen hinter den Sitzgelegenheiten an. Sind die nämlich erst in Rauch aufgegangen, kann man das Gebäude ganz in Ruhe und ohne störende Hindernisse löschen. Zugleich wird so Platz für fällige Malerarbeiten und die neue Möblierung geschaffen. Clever würde ich mal sagen!




Gut platziert würde ich mal sagen, oder?






Mit vollem Ranzen geht’s zurück und bei unserem erhöhten spezifischen Gewicht verwundert es nicht, dass das brave Fahrzeug etwas zu kämpfen hat, als wir den Bordstein hin zum Parkplatz überwinden müssen. Diesmal gleich den richtigen Aufzug wählend verschwinden wir schnell in den Zimmern. Eine letzte Absprache, wann und wo morgen treffen und schon liegen wir in den Betten. Noch während ich die Daten der heutigen Bilder in mein Büchlein einschreibe fallen mir der Stift aus der Hand und die Augen zu. Na dann mal gute Nacht!