[CH] Planverkehr im Sommer 22 – hier und da / 1

Von

Samstag 25.06.2022
Besuch aus Deutschland hat sich angekündigt. Ich war noch arbeiten bis um 15 Uhr. Dann bin flott mit der S9 in Richtung Unterland gestartet. Das Ziel war Eglisau bzw. die Rheinbrücke.
Gubi und Gunar waren schon vor mir da, wir trafen uns aber ob dem Hügel hinter dem Bahnhof von Eglisau. Güterverkehr war natürlich keiner zu erwarten an einem Samstag ohne Umleiter. So nahmen wir vorlieb mit dem Planverkehr. Vor allem wegen den Re4/4’’. Wie lange die da noch fahren? Jahre werden es nicht mehr sein. Eigentlich nicht mehr ganz ein Jahr sogar, wenn die DB KISS dann wirklich auf der Gäubahn zum laufen kommen wie geplant.

1 – Das erste Bild aber nicht von einer BoBo, sondern von einem Thurbo GTW. Er kommt aus Koblenz und fährt nach Winterthur.

2 – Der Blick von oben auf den Damm südlich der Brücke ist etwas zugewachsen. So hilft aber die Drohne mit Blick quer aufs Viadukt. Hier ein IC4 wie er klassisch noch jede Stunde pro Richtung einmal über die Brücke rollt.

3 - Sogar alle 30min gibt es Re450 zu sehen. Als S9 nach Schaffhausen bzw. Rafz. Bt an Bt, so dürften die Doppelgarnituren immer unterwegs sein ;).


Als die Sonne drehte nutzten wir die Zeit und wechselten die Brückenseite. Einmal quer durch Eglisau erreichten wir kurz vor dem nächsten IC4 nach Singen den gemütlichen Platz am Nordufer.

4 – Und ein IC4 in die Gegenrichtung nach Singen.

5 – Ein IC nah dran, es zieht hier die Re4/4’’ 11304.

6 – Wenn man schonmal eine S9 «falsch rum» hat muss man auf die Rückahrt warten. Denn die Loks stehen Planmässig in Richtung Zürich und man schaut einem Bt auf die Seite.


Das wars dann schon am Viadukt. Denn wir hatten noch etwas vor. Nach Neuhausen zum Rheinfall. Das perfekte Wochenende für die Stelle mit dem Rheinfall – denn die geht nur um den längsten Tag im Jahr. Es ist eine enge Kiste zwischen Seitenlicht und Hügelschatten bzw. der sinkenden Sonne.
Mit der S9 gondelten wir zur neuen Station Rheinfall und ab da sind es ja kaum mehr 200m bis zu diesem Aussichtspunkt.

7 – Am besten passen die DTZ der S24 auf die Brücke. Denn die S33 bzw. S12 wird mit 6-Teiligen KISS geführt am Samstag. Und die passen nicht wirklich auf die Brücke ;).


Das war dann alles. Mit der S9 ging es zurück nach Hause. Ein Besuch beim Schnitzelbaron und ein Bierchen auf der Terrasse lagen noch drin ehe es ins Bett ging. Denn … am nächsten Tag gings schon weiter. Der Besuch aus Deutschland will ja was erleben ;).

Sonntag 26.06.2022
Früh mochten wir heute nicht raus. Sowieso war es nicht ganz einfach ein Programm zu finden. Denn schön war es nur im äussersten Nordosten angekündigt. Aber eine Sonderfahrt des DSF war eingelegt und für die hatten wir einen Plan.
Angefangen hat alles in Rapperswil. Gemütlich für die Züge um 9 Uhr standen wir hinter der Hochschule und blickten auf den Damm. Das Klettergerüst im Spielplatz diente immer als leicht erhöhter Standpunkt. Nur hat jetzt jemand Bäume davor gepflanzt. So bleibt nur der Blick von unten … und das Dach vom Bootshaus ist halt etwas grösser. Da kam uns der Himmel gerade recht – man «muss» aufreisen für die Wolkenkante und das Dach rutscht an den untersten Rand.

8 – Von Pfäffikon SZ kommt diese S5 und rollt hinein nach Rapperswil.

9- Leicht verändert am Anfang vom Holzsteg dann der VAE, mit SOB Traverso.

10 – Die S-Bahn nach Einsiedeln mit einem 526er FLIRT der SOB. Hätte ja auch ein neuer sein können ;).


Wir mussten dann schon los. Mit der S-Bahn nach Uznach und dann dem Ringzug S4-Dings nach St.Gallen. Das Sitterviadukt war unser Ziel. Da kommt man zu Fuss mit ein bisschen spazieren ganz gut hin.

11 – Ein Traverso überquert das Sitterviadukt. Das höchsten Eisenbahnviadukt der Schweiz.

12 – Der Grund für den Besuch. Re4/4’’’ 11350 vom DSF mit drei EW Schleudern. Sie war an diesem Tag «auf den Spuren des VAE» unterwegs von Romanshorn bis Luzern.


Und jetzt? Die Hochlichtlklingel lag uns im Ohr. Das Wetter hielt sich aber besser als vermutet und so planten wir einen Besuch bei der RHB. Also vor allem mal als Mittagsprogramm eine Mitfahrt hinauf nach Heiden und zurück. Die offenen Aussichtswagen bieten sich ja an.
Also zurück zum Bahnhof, nach St. Gallen – Getränke nachbunkern – und dann mit dem IR nach Rorschach. Eine Runde zum Hafen, nach Heiden und wieder runter lagen drin. Das war gemütlich! Wir verliessen den Zug nach Rorschach aber bereits in Wartensee wieder. Die Sonne sank schon wieder langsam und die Stelle mit dem Schwäbischen Meer (aka Bodensee) drehte ins Licht. So zwei / drei Fahrten – ist eh immer die selbe Garnitur beim Stundentakt – kann man da ja mitnehmen. Sitzen konnte man gemütlich im Schatten. Der erste Zug hinauf nach Heiden hatte aber mal gute 10min Verspätung. Dafür war ein Wagen mehr am Zug als vorhin, der grüne Vorstellwagen ist neu.

13 – RHB, Triebwagen 25 schiebt eine Schlange von Aussichtswagen hinauf nach Heiden. Fotografiert bei Wartensee.


Der Triebwagen sollte dann zurück kommen … kam er aber nicht. Die Verspätung sollte ja eher weniger als mehr werden? Nach 20min schauten wir mal in die Fahrplanmedien und siehe da - Strecke gesperrt, Zug blockiert Strecke. Gubi schaute sich das an und tatsächlich stand die ganze Garnitur kurz hinter dem Haltepunkt Wartensee auf offener Strecke. Da war wohl eine Bremse fest.
Das machte unsere Pläne etwas kaputt. So sind wir halt einfach zurück gelaufen nach Rorschach und dann trennten sich die Wege. Gunar strebte nach Konstanz und wir nach Uster. Der Grill lief schon ;).

Samstag 02.07.2022

Wieder war ich am arbeiten. Und wieder war das Wetter top. Und die Fernsicht war perfekt. Alles angerichtet für Feldbach! So zog es mich nach der Arbeit auf die S7 und dann dem See entlang bis eben nach Feldbach kurz vor Rapperswil. Wieder eine Hochsommerstelle. Denn die Sonne dreht erst Abends rein und ermöglicht einen wunderbaren Blick über See, Seedamm und Voralpen.

14 – Bei Feldbach stehe ich in den Weinbergen. Ein KISS als S7 strebt nach Zürich-Winterthur. Auf dem Bild gibt es eine Menge zu entdecken. Rapperswil mit dem Schloss, der Seedamm, die Voralpen und natürlich der See. Der Standort ist im Kanton Zürich, Rapperswil liegt in St. Gallen und rechts vom Seedamm beginnt schon der Kanton Schwyz.

15 – Rapperswil noch grösser. Im Bild eine S5 auf dem Damm.

16 – Mit dem Tele noch hein Blick rüber nach Schwyz, ein Traverso glänzt in der Abendsonne.

17 – Und ein Streiflichtbild fast an der selben Stelle.


Schon beim verlassen der Stelle war klar, da muss ich wieder hin … denn unter der Woche gibt es da noch LION Re420 zu sehen. Und DPZ … also etwas mehr als nur die KISS. Das stand fest in der Planung für einen kommenden Abend.

Donnerstag 07.07.2022
Eigentlich hätte ich ja in der Woche Urlaub gehabt. Aber das klappte nicht. Ich musste arbeiten. Aber für ein langes Wochenende blieb Zeit. Gubi und Wipf hatten sich die Woche eigentlich auch frei gehalten und die gondelten dann halt etwas in der Schweiz rum.
Ich stiess am Donnerstag dazu. Um 14 Uhr verliess ich das Büro und platzierte mich gemütlich im IC1 in die Romandie. Der brachte mich pünktlich bis Lausanne und ein IR dann hinein ins Rhonetal bis nach Aigle.
Die Jungs waren noch unterwegs im Oberwallis und wir wollten uns dann in Martigny treffen am Abend. Mir blieb noch etwas Zeit und ich wollte diese in Roche nutzen. Der Umstieg in Martigny nach Roche ist suboptimal, 29min steht man bis der Bus fährt. Noch dümmer dann wenn die einzigen zwei Güterzüge exakt in diesen 29min vorbeifahren, damit man sie bestimmt nicht mehr erreicht an der Stelle. Eine Re4/4" wäre sogar bunt gewesen.
Ich vertrieb mir die Umsteigezeit etwas an der Salatbahn, TPC. Direkt am Bahnhofsvorplatz. Drei Strecken führen vom Bahnhofsvorplatz weg. Nach Leysin, Champery und Les Diablerets.

18 – Am Bahnhof von Aigle, eine Salatbahnaufstellung ;).

19 – BDeh 4/4 312 macht sich auf den Weg nach Leysin. Das geschäftige Treiben auf dem Bahnhofsvorplatz kam dem Bild etwas in die Quere …


Mit dem Bus fuhr ich dann rüber nach Roche VD. Die Wolken machten es spannend, denn über dem Genfersee hing es noch ordentlich. Bin ich vor oder hinter der Wolkengrenze? Die Sonne sank natürlich … und nach einem Stündchen war dann licht-aus. Aber in der Zeit kam immerhin etwas Peresonenverkehr.

20 – Re460 115 mit einem IR aus Brig bei Roche.

21 – Kurz darauf ein Leerzug nach Lausanne. Nicht spannender … aber auch schön. Es zieht Re460 113.

Bild I45346D nicht gefunden22 – S-Bahn !
23 – Und KISS 103 als S5 nach Grandson.


Die Sonne war weg und ich auf dem Bus. Über Aigle zurück und dann per IR hinauf nach Martigny. Nur 5min nach mir erreichten die anderen den Bahnhof und zusammen liefen wir zum Hotel Post. Nettes Hotel, faire Preise – falls man mal wieder in der Gegend ist. Das Abendessen ging in der Fussgängerzone von Martigny … und wir sassen etwas länger als es vielleicht gesund gewesen wäre ;).

Freitag 08.07.2022
Der Freitag stand ganz im Zeichen des «Mont Blanc Express». Betrieben von der TMR und der SNCF. Die Bahn fristet etwas ein Schattendasein bei uns (Deutsch-) Schweizern Eisenbahnfreunden. Das liegt vor allem daran, dass die Strecke nicht unbedingt mit massenhaft Motiven gesegnet ist. Aber es geht durchaus etwas, davon überzeugten wir uns heute.
Technisch ist der Betrieb auf jeden Fall interessant; denn nebst Zahnradabschnitt fährt die Bahn teilweise mit Stromschiene. Und diese Kombination ist jetzt nicht ganz so alltäglich. Ob man das aufs Bild bekommt? Wir probierten es.
Aber nicht gleich beim ersten Zug. Früh mussten wir raus … oder früh wollten wir raus. Denn jeden Werktag fährt morgens früh ein Schülerzug hinunter nach Martigny. Und der soll zuverlässig noch mit dem BDeh 4/4 geführt werden.
Wir zogen uns am Bahnhof von Martigny ein Mobilty Auto für die Flexibilität und dann ging es hinauf nach Salvan. Die Strassenbrücke am Ortsausgang musste irgendwie gehen, denn viel mehr Licht war da oben noch nicht.

24 – Bdeh4/4 7 fährt mit dem passenden Steuerwagen als Schülerzug nach Martigny. Es ist 07:04 Uhr … warum müssten die Schulen auch so früh anfangen ;).


Und jetzt ? Wir waren schon etwas Ideenlos, denn die nächsten geplanten Stellen lagen noch nicht im Licht. Es gibt zwischen Salvan und Vernayaz (im Zahnstangenabschnitt) eine Ecke die man erreicht. Das probierten wir einfach mal. Durch die Dornenbüsche ging es an die Strecke … und das ging ganz ordentlich. Man hat da vermutlich mal freigeschnitten in letzter Zeit.

25 – Im Aufstieg nach Salvan. Ein Stadler Zug rattert über die Zahnstange bergan. Und die Fahrleitung … ist Bodennah montiert

26 – Der Gegenlichtschuss war nur Beiwerk. Wir standen hierfür. Ein Vevey Triebwagen fährt Talwärts.


Dann war es auch gut hier. Wir konnten langsam in Richtung Frankreich aufmachen. Dafür muss man etwas einen Umweg in Kauf nehmen. Denn der Bahn folgt keine Strasse. Um hinten ran zu kommen dreht man über Margtiny. Dafür bekamen wir den Zug von gerade eben nochmal. Zwischen Vernayaz und Margtiny.

27 - Triebwagen 21 hat die Fläche erreicht und fährt so schnell wie nirgends sonst auf der Strecke. Er erreicht in kürze Margtiny.


Und dann auf nach Frankreich. Konkret nach Vallorcine hinter der Grenze. Das ist der Umsteigepunkt zwischen der Schweiz und Frankreich. Zur Zeit besteht, zumindest laut Fahrplan, keine umsteigefreie Verbindung. Aber der Umstieg ist Perrongleich und der Anschluss äusserst schlank.
Die Fahrt, auch wenn mit dem Auto, durch die Berge war fantastisch. Es ist schon eine schöne Gegend da hinten. Pünktlich kurz vor 9 Uhr waren wir in Vallorcine und stellten unsere Karossa hin. Die Sonne schaute gerade über die Bergspitzen und wir liefen durch die frisch angestrahlte Wiese in Richtung Chamonix. Die Wiese war noch feucht, der Duft in der Nase … der ultra blaue Himmel. Sommer in den Bergen hat eben doch auch etwas. Mit und ohne Bahn ;).
Wir vertüdelten uns in den nächsten 2h gleich westlich vom Bahnhof von Vallorcine und fröhnten dem Verkehr.

28 – Ein Vevey Triebwagen kommt aus Frankreich und rollt Vallorcine entgegen.

29 – Nach einer Kurzwende in Vallorcine kommt der Triebwagen gleich wieder zurück.

30 - Im nächsten Umlauf war dann ein Stalder Triebzug im Einsatz. Die SNCF hat die Triebwagen zwar gleichzeitig wie die Schweiz beschafft, baugleich sind sie aber nicht. Nicht nur die Lackierung unterscheidet sich minimal, diese Triebwagen haben keine Ausrüstung für Zahnstange. Oder doch? Merkwürdig ist der Pantograf – denn in Frankreich gibt es nur mehr Stromschiene.

31 – Und auch dieser Zug kam kurz darauf zurück.


Die Sonne stieg und stieg und wir widmeten uns langsam unserem Mittagsprogramm. Weil es sich aber gerade noch anbot fuhren wir kurz vor nach Finhaut, wieder in der Schweiz. Da gab es noch den nächsten Takt nach Vallorcine am Steinviadukt.

32 – Arg zugewachsen ist die Brücke von unten. Das Viadukt befindet sich kurz hinter der Station Finhaut.

33 – Die Drohne kam auch mal wieder zum Einsatz an dieser Stelle. Der Abschnitt um Finhaut wäre spektakulär, aber kaum fotografierbar.


Jetzt war Mittagszeit. Wir fuhren runter nach Margtiny und kehrten ein. Desweiteren sah das Programm dann vor mit den gesehenen Züge eine Runde nach Le Châtelard zu drehen. Dann sehen wir die Strecke mal aus Fahrgastsicht. Und man sieht auch … das fotografieren wirklich schwierig ist. Aber aus dem Zug ist die Bahn spektakulär!
Per Zufall begegnete uns im Zug noch Huerz, der fortan mit uns unterwegs was für diesen Tag. So war unser Mobility Auto mit 5 Personen auch voll ausgelastet ;).
Nach der Ankunft in Margtiny ging es mit dem Auto wieder hinauf nach Salvan. Die Stelle die wir anpeilten war wieder im Zahnstangenabschnitt, bzw. direkt an dessen Ende. Stromschiene sowieso. Nur waren wir etwas früh. Da kam uns der Gegenlichtschuss vom Vormittag in den Sinn … da wäre jetzt Licht? Also erneut durch die Dornenbüsche … ;).

34 – Wieder an der Stelle vom Vormittag (Bild 25/26). Diesmal ist sie richtig ausgeleuchtet. Tw 71 fährt hinauf nach Salvan. Vergleicht jetzt die Farbgebung mit dem TW von Bild 30 … da macht die Lackierung der SNCF mehr her.


Und dann da hin wo wir eigentlich hin wollten. Ans Ende der Zahnstange. Da kann man gemütlich auf einem Plateu stehen. Zu verdanken ist dies eine aufgelassenen Haltestelle. Also nicht vorgestern – aber im alten Kartenmaterial erkennt man bis 1965 oder was die eingezeichnete Haltestelle. Da warteten wir vor allem mal auf den Schülzerzug, der am Nachmittag nochmal eine Runde dreht … und hofften darauf den alten Triebwagen nochmal zu sehen.

35 – Triebwagen 21 fährt hinauf nach Salvan. Direkt an der Stelle endet die Zahnstange. Und auch die Stromschiene ist direkt im Rücken der Fotografen fertig und eine Fahrleitung hängt über dem Gleis.

36 - Der Schülzerzug war tatsächlich wieder Tw 7. Beziehungsweise jetzt der BDt 68. Viel Schlüler sind ja nicht im Zug …

37 – Ein Stadler Triebwagen warteten wir auch noch ab an der Stelle. Es ist wieder Tw 71 – der sich am Nachmittag den Verkehr mit dem Vevey 21 teilt. Zwei Triebwagen reichen für den Grundtakt.


Der Schülerzug kehrt dann auch wieder zurück nach Margtiny. Diese Fahrt sollte gerade so noch im Licht stattfinden. Oder? Wir verpflanzten uns wieder hinauf nach Salvan in die Kurve vom allerersten Bild heute früh. Der Sonnenstandskalkulator sagte die Sonne hält sich bis 18:38 Uhr. Für den Schülerzug war das überhaupt kein Problem. Der folgende Takt … jää, man wird sehen.

38 – Wieder zwischen Salvan und Les Marecottes stehen wir für den Schülerzug. Nur wenige Meter vom Bild heute früh entfernt erlegen wir den Triebwagen 7 erneut auf der Talfahrt.

39 – Vevey 21 kommt gerade noch im Licht und den nahmen wir noch dankend mit. Nur 3min später legte sich der Bergschatten über die Wiese.


Das war doch hübsch heute! Das Fazit der Bahn fällt positiv aus. Viel mehr ginge, ohne vielviel mehr Aufwand, zwar nicht … aber der letzte Besuch war es bestimmt nicht. Zudem man bei Stadler schon die nächste Generation Triebwagen bestellt hat ;). Und auf der Französischen Seite ginge dann doch noch deutlich mehr. Aber ein ander mal.
Was machen wir mit dem angebrochenen Abend? Wir hatten nicht wirklich eine Idee, ausser Roche. Ja warum nicht, nach viel schmaler Spur nochmal richtige Eisenbahn heute. Und vielleicht auch mit dem einen oder anderen Güterzug. Also zum letzten mal durch die Haarnadeln runter bis Margtiny und dann über die Autobahn die paar Kilometer nach vorne.
Wir hatten vor allem noch ein Ziel, den EC nach Genf. Also den ETR … der kommt auch wieder nur um den längsten Tag mit vernünftigem Licht. Dazwischen kam? Einiges … ;).

40 – Nur 24h später schon wieder auf der Brücke bei Roche. Aber der Verkehr versprach heute etwas abwechslungsreicher zu sein. Und die Wolken machten keine Probleme. Es beginnt mit dem RABe 523 111.

41 – Der erste Güterzug des Abends. 420 281 zieht einen kurzen KLV Zug in Richtung Lausanne Triage.

42 - Nach einem Takt IR dann der zweite Güterzug des Abends. 420 349 hat schon bessere Zeiten gesehen.

43 – Um 20 :17 Uhr dann der EC, ETR610 11 von Trenitalia. Ob diese Triebwagen auch die neue Lackierung erhalten? Sie haben ja die Freccia Argento Lackierung. Diese gibt es aber nicht mehr lange, neu heisst dann alles Freccia Rosso. Klar, die Züge nicht … aber ein neuer Lack würde trotzdem nicht schaden ;).


Das wars dann. Huerz und Sandro verliessen uns strebten jeweils in die Heimat. Wir fuhren wieder zum Bahnhof von Margtiny und stellten das Auto auf den Parkplatz wo es hingehört. Am Hotel machten wir uns nur ganz schnell frisch und dann ab in die Stadt zum Essen. Ein Thai wurde auserkoren … und wieder tendenziell zu spät ging es ins Bett. Früh geht’s morgen aber nicht raus … morgen geht’s nämlich ins Salatbahnland ;).