Under the Big Blue Sky & in the Red Rocks - Teil 1

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Alle Ferien haben einen Anfang, so auch diese. Begonnen haben diese nämlich eigentlich am 11. Januar 2022. An dem Tag wurde bekannt, dass die BNSF den Pachtvertrag der MRL Strecken vorzeitig beendet.
Kurz und knapp etwas Geschichte dazu: Noch zu Burlington Northern Zeiten wurde die ehemalige Northern Pacific Mainline von Huntley über Laurel - Livingston - Bozeman - Helena - Missoula nach Sandpoint, sowie eine handvoll Branchlines für 60 Jahre an den lokalen Geschäftsmann Dennis Washington und seine Washington Corporation verleast. Die Montana Rail Link wurde dazu aus der Taufe gehoben. Sie begann ihren Betrieb am 31. Oktober 1987. Nebst dem Betrieb von Locals auf den verschiedenen Branches führte die MRL von Anfang an auch Züge der BN, später BNSF als Bridge Traffic über die Mainline. Darin inbegriffen waren auch Helper-Sets, um die Züge über die Steigungen am Bozeman-, respektive Mullan-Pass zu führen. Während die Anzahl der Locals seit Anfang der MRL stark zurückgegangen ist (hat auch viel mit weggefallener Industrie zu tun), hat der Bridge-Traffic stark zugenommen. Seit Gründung der BNSF im Jahr 1995 war es seitens der BNSF immer mal wieder ein Anliegen den Pachtvertrag vorzeitig aufzuheben und das Netz der MRL (besonders die Mainline) unter die Führung und Disposition der BNSF zurückzuführen. Und genau das wurde am 11. Januar 2022 bekanntgegeben. Da hier keine Fusion, sondern nur eine vorzeitige Terminierung eines Pachtvertrages vorliegt, ist vermutlich auch keine Einsprache seitens des staatlichen Surface Transportation Board zu erwarten. Die MRL wird somit innert der nächsten Monate, respektive des nächsten Jahres wohl (leider) ihr Leben aushauchen.

Ich war bereits zweimal in der Gegend und habe mich auch ein bisschen in die MRL verguckt. Die blauen Loks machen sich halt schampar gut in der Landschaft und stellen einen ungewohnten Farbtupfer im Orange/Gelb von BNSF/UP dar.
Und gerade Locals sind eh immer spannend. Kombiniert wird das Ganze durch die sowieso grandiose Landschaft von Montana. Ich wollte daher wenn möglich nochmals nach Montana und suchte daher eine Begleitperson, welche die Reise mitmachen würde. Ich fand sie in Sandro, mit welchem ich bereits mehrmals on Tour war, so z.B. auch im Februar 2020 oder bei einer früheren ausgedehnten MRL Reise im Spätsommer 2014.
Aufgrund beidseitiger privater Einschränkungen kristallisierte sich schlussendlich der Zeitraum Ende August/Anfang September als mögliches Reisedatum heraus.
Anreisemässig ist aber Montana nicht gerade ein einfaches Pflaster. Der einzig grössere Flughafen befindet sich in Bozeman. Anreise dorthin ist aber nur mit irgendwelchen Umsteigeverbindungen möglich. Sonst bieten sich Denver, Salt Lake City (begrenzt), Las Vegas, San Francisco und Seattle an - alles Airports die zwar mit Direktflügen erreichbar sind, jedoch halt 2-3 (vernünftige) Tagesetappen von Montana/der MRL weg sind. Idealer wäre Calgary, doch zum Buchungszeitpunkt war nicht so wirklich klar wie das denn bezüglich Covid Massnahmen und Grenzübertritt aussieht; Calgary fiel also schon mal weg.
Schlussendlich kristallisierte sich Denver als Startpunkt heraus, den wir täglich mit Icelandair mit Umsteigen via Keflavík oder jeweils Freitags/Montags direkt mit Edelweiss erreichen würden. Preislich war zwar Icelandair knapp CHF 150.- billiger, aber gerade für den Rückflug war uns der Direktflug den Aufpreis wert. Auch so war der Preis mit knapp 850.- in vernünftigem Rahmen. Ein Mietauto besorgten wir uns dann auch noch. Via Broker in Deutschland war das halbwegs zahlbar, kostete dann aber immer noch mehr als die Flüge. Zeitlich entschieden wir uns für den Hinflug am Freitag, den Rückflug knapp 2.5 Wochen später am Montag.

Da uns weite Teile der durchfahrenen Gegend nicht ganz unbekannt war, war im Vorfeld der Fokus der Informationsbeschaffung weniger auf Fotostellen, sondern vielmehr auf möglichst viel Infos zu was fährt wo und wann gelegt. Aufgrund einzelner Fixpunkte kristallisierte sich dann eine recht fixe Route heraus: Ab Denver geht es hoch in Richtung Laurel/Bozeman, wo wir am Dienstag sein müssen, da Dienstags jeweils der Harrison Local fährt.
Dann einmal quer der MRL entlang bis nach Thompson Falls, von dort dann wieder zurück und südlich nach Salt Lake City und weiter bis in die Gegend von Moab. Dazu sind 1.5 Wochen vorhanden, welche wir dafür einsetzen können. Donnerstags fährt in Moab dann als Fixpunkt der Rocky Mountaineer, Freitags der Potash Local. Übers Wochenende geht es dann zurück nach Denver und Montags mit dem Flieger zurück.


Freitag 19.8.2022

Bereits um 0830 begann meine Reise mit der Abfahrt in Thun. Zwei ereignislose Stunden später war Ankunft in Zürich Flughafen, wo wir (meine Partnerin Desi kam zur Verabschiedung mit) auf Sandro trafen. Das Gepäck war schnell abgegeben, worauf wir noch gemeinsam einen kleinen Happen assen. Danach hiess es aber Abschied nehmen. Die Sicherheitskontrolle mit den vollgepackten Fotorucksäcken war wie immer mühsam. Ich hatte dann auch noch das Glückslos der Zusatzkontrolle gezogen. Via Skymetro wechselten wir dann rüber ins Dock E. Um halb eins war dann Boarding und kurz nach eins flogen wir ab. Wie meist ging es hoch in Richtung Nordsee, dann über die Färöer-Inseln südlich an Island vorbei an die Südspitze von Grönland und dann via Hudson Bay, Winnipeg und South/North Dakota runter in Richtung Denver. Europa und Island/Grönland lagen meist unter einer Wolkendecke. Die Landung in Denver war rund eine halbe Stunde vorzeitig kurz nach drei Uhr nachmittags. Da aber das Dock noch nicht frei war, warteten wir fast 45min auf dem Rollfeld. Knapp eine Stunde später waren wir dann durch die Grenzkontrolle und auf dem Weg zur Autovermietung. Wir hatten bei Alamo einen SUV gebucht. Auf Nachfrage nach einem 4*4 (so zur Sicherheit - man weiss ja nie welche Feldwege da zu gewissen Fotostellen führen :D ) erhielten wir dann eine Toyota 4Runner. Mit rund 30000 Meilen auf dem Tacho hatte er schon die eine oder andere Kampfspur, uns war das aber noch so recht. Schlussendlich bot er genug Platz, war angenehm zu fahren und bot vor Allem viel Bodenfreiheit. Einzig: die Reifen waren nicht mehr ganz taufrisch und hätten etwas mehr Profil aufweisen dürfen. Aber Sie waren halt auch noch einiges von Abgefahren entfernt, so dass man da nicht gross reklamieren konnte
Kurz vor sechs waren wir dann auf dem Weg in Richtung Motel, welches wir etwas ausserhalb von Denver in Brighton ausgesucht hatten. Wettermässig war es drückend schwül und auf dem Weg zum Motel erwischte uns auch ein Regenschauer. Die Wetterprognosen für die nächste Woche für den gesamten mittleren Westen / Rocky Mountains versprachen Tagesgangwetter: Morgens Restbewölkung, den Tag durch schön, nachmittags dann Gewitterhaft. Da unsere Route recht fix war, mussten wir halt damit klar kommen. Allfällige Alternativen waren eben auch nicht besser, denn die Wettersituation war grossflächig so.
Nach dem Checkin gingen wir beim nahen Panda Express noch was kleines Essen, bevor wir im Nahen Walmart noch einige Vorräte besorgten. Gegen neun war dann aber endgültig Lichterlöschen angesagt.



Samstag 20.8.2022

Zeitverschiebung sei Dank waren wir beide schon kurz nach 4 Uhr morgens wach. Wir dösten dann noch für zwei weitere Stunden, bevor wir dann um sechs endgültig wach waren. Nach einer kurzen Dusche und einem kleinen Morgenessen - viel mehr als Waffeln und ein paar Sorten Kellogs hatte es eh nicht - machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Einerseits war dies generell die einzuschlagende Richtung, andererseits war auch wettermässig die entsprechende Richtung von Vorteil. Von Südwesten her war Siff (und später am Nachmittag Gewitter) im Anzug. Wir wählten dazu den Weg entlang des Highway 85, welcher entlang der Greeley Subdivision der Union Pacific führt. Bis kurz nach Greeley war die Fahrt recht ereignislos und wir sahen keine Zugsbewegung. In Eaton sahen wir dann aber einen recht nett lackierten Switcher herumstehen, welcher von der anderen Seite her auch einfach zugänglich war:

SW1500 #1502 der Omaha Track in Eaton


Wie wir den Yard umrundeten erspähten wir ein zweites Exemplar, welches sich an einer langen Schlange an Hoppern zu schaffen machte und diese in Richtung der nahen Sandverladestelle drückte:

SW1500 #1501 der Omaha Track in Eaton


SW1500 #1501 der Omaha Track in Eaton


Glück gehabt, denn kurz nach unserem Foto war fertig mit Rangieren und der Diesel wurde abgestellt. So ging es weiter nordwärts, wobei wir nur gerade ein Dörfchen weiter kamen. In Ault sahen wir ein grünes Signal für einen Southbound. Auch wenn die Gegend fast nur flach war, konnten wir mit Hilfe des dortigen Grain Elevators im Hintergrund zumindest etwas Motiv hin zaubern. Lange mussten wir nicht warten und UP kam mit einem nicht allzu langen und total übermotorisierten Mixed:

C45AH #2768, C45AH #8248, C44ACCTE #5721, C45ACCTE #5546 und C44ACM #7305 bespannen einen Mixed im "Elephant"-Style, bei Ault an der Greeley-Subdivision


Es ging weiter in Richtung Cheyenne. Hier fuhren wir vorerst mal zum bekannten Archer Hill, wobei wir gerade ein schlechtes Timing hinlegten. Von einem der benötigten Eastbounds haben wir gerade nur noch das Ende gesehen. Zu unserer Überraschung war die Stelle aber auch nicht mehr ganz so einfach anzufahren. Die bekannte Strassenbrücke beim Archer Hill ist inzwischen für den Verkehr gesperrt und nicht mehr befahrbar. Wir fanden aber ein Plätzchen für unseren Toyota und liefen dann vor zum Fotopunkt. Nach etwa einer Dreiviertelstunde mit 0 Verkehr hatte UP ein einsehen und schickte uns einen weiteren Eastbound.

C45AH #2558, AC44C6M #4366 der Norfolk Southern, C45ACCTE #8036, sowie als DPU die C44AC #6368 und SD70AH #8946 mit einem Stack-Train beim bekannten Archer Hill bei Cheyenne


Wir sahen wieder mal die Auswirkungen von Prescision Scheduled Railroading (PSR): Das Ding war ultralang und Bestand im Grunde aus zwei zusammengehängten Güterzügen. Nach dem ersten Zugsteil mit Containern folgten nochmals zwei Loks und anschliessend ein zweiter Zugsteil mit einem Mixed Manifest. Das Ding war wohl so um die 3km lang und schlich sich langsam den Hill hinauf.
Wir warteten weiter bis uns eine Dreiviertelstunde später die Siff-Schicht erreicht hatte. Da uns ein kleines Hüngerchen plagte, fuhren wir nun in Richtung Zentrum. Weit kamen wir nicht, sahen wir doch ausgangs Yard ein Spitzenlicht, so dass wir nochmals umkehrten und uns an die Strecke stellten. Zuerst war noch Bewegung auszumachen, plötzlich aber Stand der Zug still, Spitzenlicht aber nach wie vor voll an. Al 10min später immer noch nichts passierte fuhren wir mal direkt zum Zug:

C45AH #2677 und C44AC #6716 mit einem Autozug bei Cheyenne


Kaum hatten wir unsere Bilder im Kasten, fuhr er dann los, jedoch rückwärts! Er drückte langsam in den Yard zurück. Für uns war klar dass da nicht mehr viel zu holen ist und so statteten wir dem angedachten Ziel - der lokalen Baskin Robbins - Filiale einen Besuch ab. Ein Brainfreeze später waren wir wieder unterwegs in Richtung Norden, dem Guten Wetter hinterherfahren. Wir verliessen die UP und folgten nun so gut es geht der BNSF Front Range Subdivision. Die Strecke ist vom Highway 25 auf weiten Teilen leider nicht einsehbar, andererseits ist die der Bahn entlang führende 211 nur eine Schotterpiste auf der man nicht voran kommt. So stiessen wir erst bei Chugwater wieder auf die Bahn. Dort stand ein Southbound Mixed im Siding, jedoch war der wohl abgestellt, so dass wir es vorzogen weiter zu fahren. Unser Ziel war die Canyon Subdivision, genauer eine Stelle bei Guernsey. Wir hatten im Vorfeld auch Stellen im Wendover Canyon gesehen die uns sehr gefallen hätten, aber nach Rücksprache mit einem lokalen Fotografen haben wir uns aus zeitlichen Gründen dagegen entschieden. Der Fussmarsch von 2-3 Meilen pro Richtung durch nicht erschlossenes Gelände war zu weit, dazu war unser Programm diesmal etwas zu dicht gepackt. Guernsey war aber durchaus auch passend. Wir sahen in im Yard in Guernsey zwei Kohlezüge stehen, beide fuhren aber wie wir am waren waren nacheinander in Richtung Osten - falsch für uns - ab.
Wettermässig war es hier wieder besser als zuvor in Cheyenne. Der Siff war weg, geblieben sind aber einzelne Wolken welche immer mal wieder durchzogen und Schatten warfen. Für den ersten durchfahrenden Eastbound passte es aber:

SD70ACe #8517, ES44AC #4745 der Kansas City Southern de Mexiko, sowie die DPU's ES44AC #5729 und SD70ACe #9210 befördern bei Guernsey auf der Canyon Subdivision einen Kohlezug aus dem Powder River Basin


Der Nachschuss dagegen viel voll ins Wasser, immerhin aber nur der. Da im Yard kein Westbound sichtbar war, beschlossen wir einen kleinen Stellenwechsel auf die andere Seite des Tunnels. Noch auf dem Weg dahin fuhr uns ein weiterer Eastbound um die Ohren. War jetzt aber gerade blöd gelaufen. Wir fuhren zurück an die vorherige Stelle was sich dann als guter Entscheid herausstellte, sahen wir doch nun einen Westbound im Guernsey Yard einfahren. Als der Eastbound dann aich drin war, machte sich der Westbound auf den Weg und kroch langsam zu uns vor. Einzelne Wolken machten es spannend, aber das Ergebnis stellte uns zufrieden:

SD70ACe #8753 und ES44AC #6108, sowie die DPU's SD70MAC #8890 und SD70ACe #9936 sind bei Guernsey an der Canyon Subdivision mit einem Leerzug unterwegs ins Powder River Basin


Da wir nun beide Richtungen an der Stelle zu unserer Zufriedenheit abgehakt hatten, nahmen wir nochmals einen Anlauf zum Stellenwechsel. Ziel war der ehemalige Tunnel 2, welcher 1998 durch die BNSF aufgeschlitzt wurde. Der massive Einschnitt erlaubte es das angrenzende Siding zu verlängern. Wir sahen gerade noch das Ende des zuvor fotografierten Kohle-Leerzuges stark verlangsamen, da poppte auch schon ein Spitzenlicht eines Eastbounds auf. Da der recht zügig näher kam hatten wir Eile und es reichte nur noch auf die Strassenbrücke über den Cut: Nicht ideal, aber mehr war nicht drin. Dass dann im hinteren Zugsteil auch noch eine Wolke ihr Unwesen trieb passte zur Situation:

ES44AC #5931, ES44AC #6042 und C44-9W #1044 mit einem Mixed bei Guernsey auf der Canyon Subdivision. Der hier einst vorhandene Tunnel wurde 1998 aufgeschlitzt was die Verlängerung des anschliessenden Sidings ermöglichte.


Das Wetter trieb uns nun weiter in Richtung Norden. Wir hatten zwischenzeitlich Douglas als Übernachtungsort erkoren. Viele Übernachtungsmöglichkeiten hatte es nicth in der Gegend. Erstaunt waren wir ab den eher gesalzenen Motelpreisen. Das billigste was wir fanden war mit 120$ ausgezeichnet. Reviewkommentar: "ein 40.-$ Motel zum Preis von 120.-$". Mangels Alternativen haben wir das dann halt auch gewählt, das nächstteurere Motel wäre schon im Bereich von 200.-$ gelegen. Auf dem Weg dahin hatten wir aber noch etwas Zeit und so schauten wir in Cassa am anderen Ende des Wendover Canyons vorbei. Der Zugang zur angestrebten Stelle blieb uns aber verborgen, wir rannten nur an "No Trespassing" Schildern an. So fuhren wir dann weiter. Am anderen Ende des Siding sah man aber plötzlich eingeschaltete Signale für einen Eastbound, so dass wir uns kurz hinstellten. Aus kurz wurden dann 30min in der wir zwischenzeitlich zwar vermeintlich einen Zug hörten, dies aber eher aus dem Wendover Canyon raus. Als dann die Sonne in die Schmodderschicht absackte, packen wir zusammen und liefen zurück zum Auto, nur um dann ein tröten aus der richtigen Richtung zu hören. Wir rannten wieder zurück zur Stelle - es reichte eher knapp:

ES44AC #6300 und AC44CW #5691, sowie die DPU's ET44AH #3309 und ES44AC #6373 mit einem Kohlezug aus dem Powder River Basin bei Cassa an der Canyon Subdivision.


Bevor wir los fuhren, wagten wir noch einen Blick aufs Ausfahrsignal des Cassa Siding für die Gegenrichtung: siehe da: grün. Wir hatten uns also hör technisch nicht getäuscht. So warteten wir noch ein paar Minuten und nahmen den Westbound auch noch mit, auch wenn die Sonne immer stärker im Schmodder versank:

ES44AC #6253 und #5976, sowie als DPU die SD70ACe #9347 mit einem leeren Kohlezug ins Powder River Basin bei Cassa


Da der Zug in unsere Richtung fuhr, fuhren wir hinterher. Bis Glendo hatten wir ihn eingeholt und ein paar Meilen weiter hatten wir eine Stelle wo wir nochmals was machen konnten gefunden. Während wir uns hinstellten war noch eitel Sonnenschein. Die paar Minuten die der Zug in der Steigung vor unserer Stelle verlor, reichten aber aus, dass der Schmodder leider wieder Oberhand gewann:

ES44AC #6253 und #5976, sowie als DPU die SD70ACe #9347 mit einem leeren Kohlezug ins Powder River Basin bei Ammon


Der Leerzug war klar unterwegs in Richtung Orin Subdivision, daher ins Powder River Basin. Noch vor der Orin Junction hatten wir ihn wieder überholt, was uns den Versuch wagen liess den Zug noch ein drittes Mal zu fotografieren. So ging es in Orin nicht direkt nach Douglas, sondern zuerst noch rechts auf den Highway 18 und dann nach ein paar Meilen auf die East Antelope Road. Wir hatten aber deutlich mehr Strecke zurückzulegen, so dass das Unterfangen scheiterte und der Zug in schönstem Abendlicht noch vor Erreichen einer möglichen Stelle vor uns vorbei rollte. Ausser ein paar Meilen Umweg hatten wir aber nicht viel verloren, führte doch die aktuell befahrene Strasse auch direkt nach Douglas rein, wo wir direkt das gebuchte Motel anfuhren. Nach dem Einchecken und Bezug des Zimmers nickten wir gedanklich dem Reviewkommentar: "ein 40.-$ Motel zum Preis von 120.-$" zu. Immerhin war die Restaurantempfehlung dann inbegriffen. Und das empfohlene "The Depot" überzeugte dann durchaus. Das Steak das wir verdrückten war super.
Zurück im Motel war schon bald Lichterlöschen angesagt. Es war ein langer Tag, die Zeitverschiebung wirkte auch noch etwas nach und morgen geht es auch wieder früh los.


Sonntag 21.8.2022

Und Zack, schon war wieder morgen und wir beide eigentlich ab 4 Uhr nur noch so am herumdösen. Um 6 sind wir dann endgültig aufgestanden und nach Dusche schon bald auf Achse. Im 40.-$ Motel für 120.-$ gab es natürlich kein Morgenessen. Da wir aber eh noch zu einer Tanke fahren mussten, besorgten wir uns dann dort gleich noch was in Form einer Schokomilch und einem Sandwich. Das sollte mal für den Tag reichen.
In Douglas selber gibt es noch ein kleines Eisenbahnmuseum mitten im Ort. Wir fuhren eh dran vorbei und so gab es da noch ein Foto der "Star"-Attraktion, der O-5a #5633 der CB&Q:

Die CB&Q Class O-5a #5633 steht in Douglas als Denkmallok im dortigen Eisenbahnmuseum


Dann ging es wirklich raus aus Douglas. Ziel war die Orin Subdivision, daher die von BNSF und UP gemeinsam betriebene Mainline durchs Powder River Basin zwischen Shawnee Junction im Süden und Gillette im Norden (eigentlich noch etwas weiter, da nördlich von Gillette auch noch drei Minen sind, deren Anbindung zur Orin Subdivision zählt). Sie dient im wesentlichen zum Abtransport von Kohle aus einer der zahlreichen Minen entlang der Strecke. Aufgrund des Verkehrs ist praktisch die komplette Linie mit drei, teilweise sogar vier parallelen Gleisen ausgestattet. Zur absoluten Blütezeit war es häufig so, dass man auf einem Foto mehrere Züge gleichzeitig sehen konnte. Inzwischen ist der Verkehr aber geschrumpft, Kohle ist auch in den USA in Verruf geraten und mit jedem Kohlekraftwerk welches abgeschaltet wird, braucht es auch weniger Kohle aus dem Powder River Basin. Die Kohle von hier wird quasi vollständig zur Energiegewinnung verbrannt. Schlussendlich war aber dennoch wesentlich mehr Verkehr zu erwarten als auf der Casper Subdivision, welche auch als Weg in Richtung Montana hätte dienen können.
Kaum traf der in Teilen parallel zur Bahnlinie verlaufenden Highway 59 auf die Bahn, kamen wir schon in Aktionismus. Ein beladener Zug der UP war gerade in Richtung Shawnee Junction unterwegs. Wir waren zwar nicht gerade an einer extremen Landschaftsblickstelle, angesichts des warmen Morgenlichtes stellten wir uns aber kurz an den Rand der Strasse:

C44ACM #7143 und C45ACCTE #7786, sowie die DPU's C45ACCTE #5508 und #5581 befördern einen Kohlezug aus dem Powder River Basin, zwischen Bill und Shawnee Junction


C44ACM #7143 und C45ACCTE #7786, sowie die DPU's C45ACCTE #5508 und #5581 befördern einen Kohlezug aus dem Powder River Basin, zwischen Bill und Shawnee Junction


C44ACM #7143 und C45ACCTE #7786, sowie die DPU's C45ACCTE #5508 und #5581 befördern einen Kohlezug aus dem Powder River Basin, zwischen Bill und Shawnee Junction


Keine 5min später waren wir wieder untwegs, kamen aber genau eine Kuppe weiter. BNSF schickte ebenfalls einen Zug in Richtung Süden:

SD70ACe #8753 und ES44AC #6108, sowie eine unerkannt gebliebene Schlusslok mit einem Kohlezug aus dem Powder River Basin, zwischen Bill und Shawnee Junction


Da die Gegend hier eher flach ist - die landschaftlich schöneren Stellen sind tendenziell weiter nördlich - liessen wir den Zug dann fahren und fuhren weiter nordwärts. In der einen Senke hätten wir ein nettes Motiv für die beiden zuvor fotografierten Züge gesehen, aber dafür waren wir zu spät. BNSF hatte aber ein einsehen und schickte gleich noch einen Southbound hinterher. Beim Wenden hielten wir noch kurz inne und schossen im mal aufs Näschen:

SD70ACe #8773 und #9348, sowie die beiden DPU's SD70MAC #9798 und #9712 (beide noch in Grinstein Executive Lackierung) mit einem Kohlezug aus dem Powder River Basin, zwischen Bill und Shawnee Junction


Dann fuhren wir ein paar Meilen zurück zur zuvor notierten Stelle. Nach ein paar Minuten schob sich der Zug langsam über die Kuppe:

SD70ACe #8773 und #9348, sowie die beiden DPU's SD70MAC #9798 und #9712 (beide noch in Grinstein Executive Lackierung) mit einem Kohlezug aus dem Powder River Basin, zwischen Bill und Shawnee Junction


SD70ACe #8773 und #9348, sowie die beiden DPU's SD70MAC #9798 und #9712 (beide noch in Grinstein Executive Lackierung) mit einem Kohlezug aus dem Powder River Basin, zwischen Bill und Shawnee Junction


Drei Züge innert einer Stunde - so konnte es aus unserer Sicht den Ganzen Tag weitergehen. Wir fuhren wieder weiter nördlich, immer auf der Suche nach möglichen Stellen, respektive in Richtung der in der Vorbereitung notierten Stellen. Noch bevor wir das Nacco Wye erreichten, wo einer der Stellen lag, sahen wir wieder ein Spitzenlicht eines Southbound. Wir drehten und fuhren zurück zur letzten Strassenüberführung. Der Zug war aber schneller unterwegs als erwartet und so wurde das Ganze etwas Kompromiss behaftet, da wir nicht ganz bis auf die Überführung kamen. Direkt oben stillhalten war leider nicht möglich und die anschliessenden Leitplanken ellenlang:

ES44AC #6289 und SD70ACe #9218, sowie DPU ES44AC #6398 mit einem Kohlezug aus dem Powder River Basin bei der North Rochelle Junction


Ohne weitere Störung gelangten wir nun zum Nacco Wye. Hier zweigt die kurze Stichstrecke zur Black Thunder Mine ab. Auch ist hier eine zusätzliche Verladeanlage vorhanden, welche als Bildmotiv dienen kann. Im Loop des Verladeturmes standen je ein beladener UP und BNSF Zug bereit. Wir stellten uns mal auf die Strassenüberführung und harrten der Dinge die da kommen. Schon bald setzte sich der BNSF Zug in Bewegung, nur leider fuhr er in Richtung Norden ab. Als Ersatz fuhr uns dann ein UP Zug in den Rücken. Immerhin stand dessen DPU richtig:

C45ACCTE #7990 und C44ACM #7071, sowie DPU C45ACCTE #7941 mit einem Leerzug, bei der Nacco Wye Junction


C45ACCTE #7990 und C44ACM #7071, sowie DPU C45ACCTE #7941 mit einem Leerzug, bei der Nacco Wye Junction


Sonst aber wurde es plötzlich zäh. Inzwischen war es anderthalb Stunden her seit wir einen Southbound gesehen haben. Und auch die nächste Bewegung war wieder ein Northbound: BNSF schickte einen Leerzug der weiter nördlich beladen wird, fuhr er doch an beiden Wye durch:

ES44AC #5811 und AC4400CW #5673, sowie die DPU's SD70ACe #9022 und #9377 mit einem Leerzug zur Coal Creek Mine, bei der Nacco Wye Junction


Es wurde langsam heiss, die Sonne knallte gnadenlos runter und am Rande der Strassenüberführung stehen hatten wir 0 Schutz. Zwischenzeitlich ging es kurz zu unserem Fahrzeug - welches wir ein paar hundert Meter weit weg stehen hatten - um unsere Getränkevorräte zu ergänzen. Rund 30min später rumpelte es wieder hinter uns. BNSF schickte wieder einen Leerzug, welcher nun aber einmal quer über alle Gleise der Mainline schlängelte und so auf's Abzweiggleis zur Black Thunder Mine gelangte. Seine DPU's standen richtig herum:

ES44AC #5823 und SD70ACe #9024, sowie die DPU's SD70ACe #8137 und #8475 mit einem Leerzug zur Black Thunder Mine, bei der Nacco Wye Junction


ES44AC #5823 und SD70ACe #9024, sowie die DPU's SD70ACe #8137 und #8475 mit einem Leerzug zur Black Thunder Mine, bei der Nacco Wye Junction


Wir hatten schon gehofft, dass wir allenfalls auch noch einen zweiten Zug gleichzeitig aufs Bild bringen, hatte sich doch zwischenzeitlich auch der beladene UP Zug in Bewegung gesetzt und steuerte langsam auf uns zu. Der BNSF war aber bereits aus dem Bild weg, als der UP Zug bei uns war:

C44ACM #6180, Norfolk Southern ES44AC #8035, sowie als DPU C44ACM #7230 mit einem Kohlezug aus der Black Thunder Mine, bei der Nacco Wye Junction


Für uns war es das, wir hatten die Stelle und so ging es zurück zum Auto. Bevor wir weiter nördlich fuhren, schauten wir noch was der zuvor fotografierte BNSF Zug machte. In der Verladung standen noch zwei Leerzüge und ein beladener Zug setzte sich gerade in Bewegung in Richtung Mainline. Etwas unschlüssig was wir damit machen wollen, stellten wir uns nochmals kurz an die Strassenbrücke, wo uns dann gleich noch ein weiterer Southbound um die Ohren fuhr, während sich der Kandidat aus der Black Thunder Mine nur bis zum Ausfahrsignal vor wagte und dann dort stehen blieb:

ES44AC #6315 und SD70ACe #9260, sowie DPU ES44AC #6057 bei der Nacco Wye Junction


Lichtmässig war es hier aber für die Stunden endgültig durch und so zogen wir dann wirklich weiter in Richtung Gillette. Teilweise über Anschlussstrassen zu den Minen kann man meist in Sichtweite der Bahn entlang der Strecke fahren. Ein notierter Punkt bestätigte sich als wunderschöne Stelle, nur waren wir da noch etwa 2-3h zu früh dran, so dass wir weiter fuhren. Wir gelangten dann zur Coal Creek Mine, wo gerade die Beladung des einen heute morgen fotografierten Leerzuges begann:

ES44AC #5811 und AC4400CW #5673, sowie DPU's SD70ACe #9022 und #9377 in der Verladung in der Coal Creek Mine


Nach diesem kurzen Intermezzo ging es endgültig an den angedachten Punkt bei der Junction zur Belle Ayr Mine. Wir platzierten uns auf einem der angrenzenden Hügel und begannen das Wartespielchen. Nachdem heute Morgen richtig viel los war, war nun plötzlich wenig bis gar nichts mehr los. Aus der Ferne sahen wir, wie in der Caballo Mine ein UP Kohlezug beladen wurde. Das war aber vorerst mal das einzige an Bewegung. Über eine Stunde später war dann ein Northbound Leerzug der UP auszumachen. Zum Glück hatten wir eine Zweiweg-Stelle und zudem war die Schlusslok passend angehängt:

C44ACCTE #6603 und C44AC #6763, sowie DPU C44AC #7253 mit einem Leerzug zur Caballo Mine kurz vor seinem Ziel


C44ACCTE #6603 und C44AC #6763, sowie DPU C44AC #7253 mit einem Leerzug zur Caballo Mine kurz vor seinem Ziel


Er bog danach auch zur Caballo Mine ab, wo zwischenzeitlich der andere Zug mit der Beladung abgeschlossen hatte. Unsere Hoffnung, dass der nun bald mal losfahren würde, erfüllte sich aber nicht. Die Beladung des zusätzlichen Leerzuges begann aber schon bald danach. Uns blieb nichts anderes übrig als zu warten und sich in der Sonne rösten zu lassen. 1h später gingen uns die Wasservorräte aus und so lief ich mal den Hügel runter und besorgte Nachschub aus dem Auto. Verpasst habe ich in den Minuten nichts. Es fuhr schlicht nichts! Da wir auch für die zuvor mal gesichtete Stelle einen Southbound brauchten der bis jetzt hier nicht durchgefahren ist, blieb uns nicht viel anderes übrig als weiter zu warten. Immerhin waren wir an einer schönen Stelle, es war angenehm ruhig und man konnten richtig relaxen. Unser Scanner spuckte zwar ab und an mal Fetzen einer Diskussion aus, doch war dies alles der Verladung in der Caballo Mine zuzuordnen. Teile davon betrafen den aktuell in Beladung begriffenen Zug, der unerfreulichere Teil aber den bereits beladenen Zug. Der hatte Probleme mit der Inbetriebnahme der einen Lok und war auf eine Maintenance-Crew angewiesen. Vorläufig kam der also nicht. Kurz vor sechs Uhr wurden wir dann endlich erlöst und BNSF schickte uns einen Southbound:

Norfolk Southern AC44C6M #4233 und SD70ACe #9721, sowie als DPU ES44AC #5913 mit einem Leerzug ins Powder River Basin bei Belle Ayr


3.5h warten an einer dreispurigen Mainline - dass nicht mehr ganz soviel Verkehr vorhanden ist wie früher mal war uns klar, aber einen solchen Nichtverkehrsnachmittag hätten wir beide jetzt nicht erwartet. Ein Blick ins Archiv in die Jahre 2002 und 2007 zeigt da noch deutlich mehr Verkehr:

C44AC #6580 und eine Schwesterlok noch im alten Southern Pacific Anstrich ziehen einen Kohlezug aus dem Powder River Basin, während nebenan ein Leerzug zur Beladung in einer der zahlreichen Minen entlang der Orin Subdivision ist. (Bild: John Feild / Slg. P. Hürzeler)


C44ACCTE #5644 und SD9043MAC #8150 befördern bei Bill an der Orin Subdivision einen Kohlezug aus dem Powder River Basin. Im Yard daneben stehen einige Leerzüge auf Abruf zur Beladung in einer der zahlreichen Minen entlang der Strecke. (Bild: John Feild / Slg. P. Hürzeler)


Viel los bei Bill auf der Orin Subdivision: SD70MAC #9414 ist mit einigen anderen Loks in Wartestellung, während nebenan ein leerer Kohlezug nordwärts und ein voller südwärts unterwegs ist. (Bild: John Feild / Slg. P. Hürzeler)


AC4400CW #5681, CEFX AC44CW #1008 und SD70MAC #9478 mit einem Kohlezug bei Bill (Bild: John Feild / Slg. P. Hürzeler)


AC4400CW #5681, CEFX AC44CW #1008 und SD70MAC #9478 der BNSF kreuzen bei Douglas einen Zug der Union Pacific mit SD9043MAC #8141 und C44AC #7245 (Bild: John Feild / Slg. P. Hürzeler)



Wir hatten die Stelle im Kasten. Für die zweite Southbound-Stelle ein paar Meilen weiter südlich waren wir aber zu spät, so dass wir die nicht mehr anfuhren. Auch war inzwischen 1800 durch. Wir hatten zwischenzeitlich auch das wie weiter debattiert und entsprechend ein Motel in Buffalo gebucht. Das bedeutete noch über eine Stunde fahren, so dass wir für heute nicht nochmals eine Stelle anfuhren, zumal eben irgendwie ausgesprochener Nichtverkehr herrschte.
Auf der Fahrt in Richtung Gillette hielten wir noch kurz bei einem ausgedienten Schaufelradbagger inne, der als Denkmal in der Landschaft stand:

Bei Antelope steht dieser Schaufelradbagger als Denkmal.


In Gillette bogen wir zuerst bewusst in die falsche Richtung ab. Im Donkey Creek Yard ein paar Meilen ausserhalb von Gillette auf der angrenzenden Black Hills Subdivision hat BNSF ein paar hundert Loks abgestellt die auf bessere Zeiten warten. Man kann die langen Reihen sogar auf Google Street View sehen. Wir wollten das mit eigenen Augen sehen:

End of the line: Im Donkey Creek Yard der Black Hills Subdivision hat BNSF hunderte Loks abgestellt die auf bessere Zeiten warten. Besonders die Type SD70MAC - wie die 8882 am Schluss dieser Reihe - ist sehr zahlreich vertreten, aber auch ältere 4 Achser (GP's) und andere derzeit überflüssige Loks sind zu finden. Ob die Loks je wieder zum Einsatz kommen ist aber eher fraglich. Gerade die SD70MAC waren meist im Kohleverkehr tätig, welcher aus Umweltschutzgründen immer mehr rückläufig ist.


Das war es dann aber für heute. Zurück in Gillette steuerten wir mal einen Mexikaner an - der Tag war lang und wir hatten seit dem Morgen ausser einem kleinen Sandwich nicht viel gegessen, so dass wir uns nun einen Burrito, respektive ein paar Enchilladas einverleibten. Dessert liessen wir dann freiwillig aus. Die Stunde Fahrzeit nach Buffalo ins gebuchte Motel ging zäh durch, aber kurz nach neun waren wir dann auch dort. Schon bald war dann Lichterlöschen angesagt, wollen wir morgen doch früh los. Wieso wir noch nach Buffalo vorgezogen sind und wieso es morgen schon früh raus geht, das erfahrt ihr dann im nächsten Teil in ein paar Tagen hier auf dem Kanal wenn es wieder heisst: Under the Big Blue Sky & in the Red Rocks!