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Wir sind zurück in Xi'an und machen uns noch einen gemütlichen Tag in der Stadt und der Umgebung. Und dann gehts auch schon nach Hause ....


Wir sind am westlichsten Punkt der Reise angelangt, Xining. Von hier aus fahren wir einen Tag an die Lhasabahn im vordersten Abschnitt ...


Mit Dampf und Diesel haben wir abgeschlossen, widmen wir uns also wieder der modernen Traktion. Erst ein letztes mal in den Lössbergen von Baiyin und dann gehts weiter nach Westen ...


Dampf oder nicht Dampf; dass ist hier die Frage! Dieser leicht abgewandelte Ausspruch, geschrieben von einem genialen Mister Shakespeare, charakterisiert den Verlauf des heutigen Tages. Gelingt es uns am Morgen eine Fotogenehmigung für Baiyin zu bekommen, dann werden wir uns hier vor Ort wohl einige Stunden herumtreiben um den noch aktiven Dampfloks nachzuspüren und sie abzulichten. Sollte unser Vorhaben scheitern, dann verlegen wir uns gleich auf die Dieselstrecke der Staatsbahn. Keine ganz so schlechte Alternative, denken wir.


Heute steht uns wahrscheinlich der abwechslungsreichste Tag auf dieser Fototour bevor. Nach einem aufregenden Abend und einer Nacht mit diversen Angeboten für "Massaasch" starten wir an diesem sonnigen Morgen mit elektrifizierter Hauptstrecke am Rande der Millionenstadt, um dann in den Löss zu wechseln. Hier gibt es endlich Bahnen ohne Strippe, aber dafür mit interessantem Verkehr.


Heute geht es also wieder auf Reisen. Weg von dem Tal, dass sicherlich noch die ein oder andere nette Fotostelle bieten würde, hin Richtung Baiyin, lockt doch hier Dampf und Diesel. Jawohl, auch Dampf steht mittlerweile auf unserem Reiseplan, der uns selbst, aus der Situation geboren, Tag für Tag aufs neue überrascht! Doch allen Freunden der "rauchenden Zunft" sei schon mal soviel verraten, heute werden wir noch keinen Kontakt zu den "schwarzen Ungetümen" haben. Wobei "schwarze Ungetüme" für die dort laufenden, eher zierlichen SY sowieso maßlos übertrieben ist. Aber ich gebe zu, mir ist spontan keine andere blumige Metapher eingefallen.


Wir fahren nach einer mehr oder weniger guten Nacht (die Betten waren grauenvoll) nochmal ins Tal hinein. Dabei werden wir vom Wetter etwas überrascht. Am Ende schauen aber doch einige Bilder hinaus. Es war ein klassischer Tag mit Fotografieren und in der Sonne faulenzen!