bahnbilder.ch






































































Tag vier bricht an bei unserem Kurztripp durch Südafrika. Nach einem ersten Tag ganz ohne Eisenbahnbild haben wir uns kontinuierlich gesteigert. Erst gabs an Tag 2 einiges an Bildern, aber alle fast ausnahmslos ohne Licht, dann an Tag 3 mehr Sonne, dafür aber weniger Bilder. Heute nun soll einer der Höhepunkte dieser Tour sein. Sage und schreibe vier Personenzüge haben wir auf dem Zettel. Zudem noch, so quasi nebenbei, den Güterzug am Morgen. Hört sich gut an, oder? Doch die Erfahrungen aus zwei Besuchen in diesem Land zeigen, dass man zwar viel planen kann, was dann aber in der Wirklichkeit passiert, steht auf einem ganz anderen Blatt. Lassen wir uns also überraschen!


Den einzigen Regentag, den es statistisch im Januar in Western Cape gibt, haben wir gestern erfolgreich hinter uns gebracht. Ja wenn wir schon da sind, dann nehmen wir auch alles mit! Wir waren unterwegs, haben Grundlagenforschung betrieben, pure südafrikanische Eisenbahn genossen und auch ein paar Bilder sind heraus gesprungen. Also alles in allem gar nicht so schlecht. Doch ein Makel bleibt. Für die Dieselstrecke hatten wir eineinhalb Tage eingeplant, den Anreisetag und gestern. Bekanntermaßen war’s am ersten Tag ja nix mit Eisenbahnfotos und gestern, naja, nur Dubis sind halt auch nicht so prickelnd. Darum haben wir uns für heute was überlegt. Zeitlich müsste es sich ausgehen, dass wir, vorausgesetzt er ist im Zeitfenster von gestern unterwegs, dem Güterzug auflauern und noch ein Stück mit ihm „mitfahren“ können, bevor wir an die Hauptstrecke wechseln. Denn ein Sonnenbild sollte schon so sein und besser hier eine sichere Dieselleistung, als ein Vielleicht-Zug an der E-Piste. Denn, so die Erfahrung des ersten Tages, richtig rollt es da auch nicht!


Dawlish mit Wellengang, einmal Ärgern in Bath und Chipping Sodbury wegen des Wetters mit anschliessendem Frustessen eines McFlurry und ein versöhnlicher Tourabschluss in King's Sutton.


Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass wir im Januar mit einem Kurztripp die Saison eröffnen und dafür irgendwo hin fahren, wo zumindest schon "Vorfrühling" herrscht. Doch ist dieses Vorhaben von Jahr zu Jahr immer schwieriger umzusetzen, hat man doch langsam schon alle europäischen Ziele durch, die die nötigen Voraussetzungen bieten. Und da sich die politische Lage in vielen der Mittelmeer Anrainerstaaten im afrikanischen und arabischen Raum schwierig gestaltet bleibt nur eine Lösung: Think big!


Zwei Tage mit Licht und Schatten in Cornwall bis ans Ende der alten Welt - Land's End. Immer auf der Suche nach Sonne mit mal mehr, mal weniger Erfolg.